Tipps - Garten im Mai - Gartentipps

Tipps: Garten im Mai
Nach den Eisheiligen geht die Pflanzzeit richtig los. Im Mai sieht man blühende Stauden und Sträucher überall. Hobbygärtner, die ihre Gärten hegen und pflegen. Die Kübelpflanzen treiben kräftig aus, erwachen aus dem langen Winterschlaf. Die folgenden Tipps sollten Ihnen etwas Hilfe sein, Ihrem Garten auch im Mai ein schönes Aussehen verleihen zu können.

1.) Ab Mitte Mai kann man schon alles pflanzen. Stauden, Rosen und andere Pflanzen wachsen jetzt gut an. Die nächtlichen kühlen Temperaturen lassen den Boden nicht so schnell austrocknen, trotzdem

sollte man die frisch gesetzten Pflanzen nach der Pflanzung kräftig wässern. Sommerblumen, die als Lückenfüller dienen sollen, können auch jetzt gepflanzt werden. Diese bekommt man bereits blühend in den Gartenzentren.

2.) Zwiebel- und Knollenpflanzen, wie Begonien, Dahlien, Gladiolen und andere müssen spätestens jetzt in die Erde gebracht werden. Hohen Pflanzen gibt man bereits bei der Pflanzung eine Stützhilfe, damit diese später bei starkem Wind nicht umkippen, und bei Regen nicht auseinander fallen können.

3.) Forsythien, Jasmin und andere im Frühling blühende Sträucher werden jetzt geschnitten. Beim Flieder nur die verblühen Blütenrispen abschneiden, nur bei zu groß und zu wirr gewordenen
Fliedersträuchern die Äste etwas auslichten. Viele früh blühende Rhododendren-Arten sind jetzt bereits verblüht, die welken Blüten kann man einfach abnehmen. Besser hier mit Handschuhen arbeiten, die welken Blüten sind etwas klebrig.

4.)  Gemüse, das Wärme liebt und zum Wachsen benötigt, kann im Mai gesät werden. Auch die vorgezogenen Tomaten, Gurken, Kürbisse und Zucchini-Pflänzchen können jetzt ausgepflanzt werden. Ausreichend gießen und düngen mit frischem Kompost nicht vergessen.
Gemüsebeete müssen regelmäßig gehackt werden, damit der Boden immer gut durchlüftet ist. Bei zu wenig Regen wässern nicht vergessen. Die effektivste Bewässerung wird durch ein Bewässerungsgraben erzielt. Zwischen den Reihen einen seichten Graben ziehen (mit einer Hacke z.B.) und das Gießwasser hier hineinleiten. So wird gewährleistet, dass das Wasser nur die Wurzeln erreicht. So können Pilzinfektionen vermieden werden.

5.) Durch die steigenden Temperaturen wachsen nicht nur die Zier- und Nutzpflanzen schnell, sondern leider auch das Unkraut. Regelmäßiges Jäten verhindert, dass diese den Zier- und Nutzpflanzen Feuchtigkeit und Nahrung entziehen. Außerdem sehen die Beete ohne lästiges Unkraut doch viel schöner aus.

6.) Auch der Rasen muss nun häufiger gemäht werden. Rasenschnitt kann auf dem Komposthaufen aufgeschichtet werden, doch immer darauf achten, dass durch den Verrottungsprozess große Hitze entstehen kann. Deshalb dafür sorgen, dass die Schicht mit dem Rasenschnitt nicht zu dick wird, sondern zwischendurch einige abgebrochene Äste mit auf dem Komposthaufen gelegt werden. So wird der Kompost immer gut durchlüftet. Das ist wichtig für die Verrottung und verhindert, dass sich eine zu große Hitze entwickelt.

Gartentipps für die kommenden Monate:
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von Hajnalka Prohaska