Ungiftige Pflanzen für Mensch und Tier

Ungiftige Pflanzen für Mensch und Tier

Viele Pflanzen, die im Garten, im Wald oder an Feldrändern wachsen, sind für Menschen und Tiere nicht giftig. Viele von ihnen können als Heilpflanzen oder als Tierfutter verwendet werden. Besonders für Tiere gilt jedoch auch hier: was für das eine Tier essbar ist, kann für ein anderes Tier giftig sein. Generell können Menschen und Tiere jedoch etliche Pflanzen unbedenklich genießen.

Sehr beliebt im Frühjahr wegen der herrlichen, gelben Blüten ist in vielen Vorgärten die Forsythie. Diese Pflanze stellt weder

für Menschen noch für Tiere eine Gefahr da. Gleiches gilt für den Flieder. Auch diese Pflanze ist ungiftig, für Menschen werden hieraus sogar Weine hergestellt und viele Kinder lieben es, den süßen Nektar aus den kleinen Blüten zu saugen. Auch die Schlehe, deren Beeren zu vielen Nahrungsmitteln verarbeitet werden können, gehört in den Bereich ungiftige Pflanzen für Mensch und Tier.

Einige ungiftige Pflanzen für Mensch und Tier werden sogar als Heilpflanzen verwendet. Hierzu gehören der Weißdorn und der Sanddorn. Die Nutzung als Heilpflanze ist jedoch meist für Menschen vorbehalten.
Weißdorn wird meist eingesetzt zur Behandlung von verschiedenen Herzerkrankungen, wie zum Beispiel einer altersbedingten Herzschwäche. Sanddorn wird vor allem eingesetzt, um zum einen das Immunsystem zu stärken und zum anderen Appetitlosigkeit oder allgemeine Schwäche zu behandeln.

Wer Nagetiere, wie zum Beispiel Kaninchen oder Meerschweinchen hat, wird wissen, dass diese sich über Löwenzahn sehr freuen. Diese Abwechslung auf dem Speiseplan ist auch für Menschen essbar. Löwenzahnblätter und Blüten können als Beigabe zum Salat für Abwechslung sorgen. Äpfel zum Beispiel sind eine hervorragende Nahrungsergänzung für Pferde und ein wichtiger Energielieferant für den Menschen

Die meisten Tiere sind keiner Gefährdung ausgesetzt, wenn man sie mit Getreide versorgt. Dies gilt vor allem für Huftiere, wie Pferde und Kühe, doch auch Hunden kann man beispielsweise Haferflocken dem Futter beimischen. Daher eignen sich fast alle Getreidesorten für Mensch und Tier. Davon ausgenommen ist der Buchweizen für die Tiere, da dieser bei den Tieren Entzündungen, Durchfälle und Krämpfe auslösen kann.

Bei der Unterscheidung zwischen giftigen und ungiftigen Pflanzen für Mensch und Tier muss man jedoch oftmals aufpassen. Viele giftige Pflanzen werden oftmals wegen ihrer Optik mit ungiftigen verwechselt, wie dies oft bei Pilzen vorkommt. Daher ist es wichtig, sowohl die für Mensch und Tier ungiftigen als auch die gefährlichen Pflanzen sehr genau zu kennen und unterscheiden zu können. Zudem muss man immer folgendes im Hinterkopf behalten: selbst Pflanzen, die für Tiere unbedenklich sind, können beim Menschen Schäden hervorrufen. Und Pflanzen, aus denen Nahrungsmittel hergestellt werden, können in bestimmten Mengen für Tiere gefährlich sein. Aus diesem Grund ist es ratsam, sorgsam mit Pflanzen und ihrer Nutzung beim Menschen und beim Tier umzugehen.