Zebragras schneiden

Zebragras schneiden Zebragras (Chinaschilf) ist leicht zu pflegen - wichtig ist der richtige RückschnittZebragras ist gut an seinen unregelmäßigen Streifen und Punkten in den Blättern zu erkennen. Dieses Gras kann etwa 1,80 m hoch werden. Auch sein Umfang wächst mit den Jahren. Es ist eine ziemlich stattliche Gräserart.

Das Zebragras (auch Stachelschweingras) ist eine Form des Silber-Chinaschilfs. Obwohl das Gras auch Blüten hervorbringt, ist es eher eine Blattschmuckpflanze. Die Blütenstände zeigen sich nur bei sehr geschütztem, warmen Standorten. Zebragras wirkt gut

in Einzelstellung, als Blickfang im Rasen, ähnlich wie Pampasgras, und macht sich gut als Sichtschutz. In Rabatten passen am besten Gelbblüher zu dem Gras, also Goldfelberich, Frauenmantel oder andere Laubschönheiten.

Schnittzeitpunkt für Zebragras

Am besten schneidet man Zebragras im zeitigen Frühjahr. Sobald sich von unten erstes, frisches Grün zeigt, sollten Sie die Halme aus dem Vorjahr abschneiden! Das Gras kann auch im Herbst geschnitten werden, aber da es ein sehr dekorativer Winterschmuck für den Garten ist, lässt man es besser stehen. Außerdem schützen die Halme die unter der Erde befindlichen Knospen und bieten Verstecke und Überwinterungsquartiere für zahlreiches Getier. Die unterirdisch verbliebenen gesunden Pflanzenteile ziehen alle Reserven aus den Halmen und so kommt das Gras gut über den Winter.

Wie schneiden?
  • Zebragras wird etwa eine handbreit über dem Boden gerade abgeschnitten.
  • Beim Schnitt ist darauf zu achten, keine frischen Ausschüsse mit wegzuschneiden! Am besten nutzt man eine Astschere.
  • Wenn man den Termin verpasst hat und das Gras ist schon sehr ausgetrieben, dann die Halme am besten einzeln abschneiden.
  • Das ist zwar etwas mühsehlig, aber so wird verhindert, dass die neuen Triebe verletzt werden.
Zebragras überzeugt hauptsächlich durch seinen filigran gezeichneten Blattschmuck, da es sich in den hiesigen Breiten nur äußerst schwer zum Blühen entscheidet beziehungsweise gar keine Blüten trägt. Wie sämtliche anderen Gräser auch ist es sehr empfehlenswert, das Zebragras erst während des Frühjahrs zu schneiden. Der Schnitt erfolgt bis zum
Ansatz auf dem Boden, da so ein Frost- und Nässeeintritt in das Pflanzeninnere vermieden wird. Zudem wird oftmals, gerade wegen der faszinierenden Optik in den kalten Monaten, das Schneiden im Herbst vermieden.

Optimaler Standort und Pflege des Zebragrases

Das Zebragras (Chinaschilf) bietet sich als Solitärgewächs an, da seine überhängenden Blätter mit gelblichen Querstreifen ein wahrer Eyecatcher in jeder Gartenanlage sind. Es kann bis zu 180 Zentimeter Höhe erlangen, bildet starke Büschel und zeichnet sich speziell durch ein schnelles Wachstum aus. Das Zebragras bevorzugt einen nährstoffreichen, humosen Boden in voller Sonne und ist zudem vollständig winterhart. Wird das Zebragras in frostfeste Kübel gepflanzt, eignet es sich ganzjährig zur Gestaltung von Terrasse und Balkon. Das Zebragras liefert für den Floristikbereich wertvolles wie auch elegantes Schnittgrün, welches kreativ zu eindrucksvollen Objekten verarbeitet werden kann.

Schön zu erkennen: die typischen Streifen, die dem Zebragras seinen Namen gebenOftmals wird Zebragras im Bereich von Gartenteichen gepflanzt, da es einen leicht feuchten Erdboden benötigt, um seine beeindruckende Pracht zu entfalten. Es kann jedoch ebenso an anderen kultivierten Standorten platziert werden, falls es ausreichend gewässert wird. Als Dünger eignet sich für

dieses Gewächs speziell alter Kompost. Da Zebragras zum Wuchern neigt, sollte eine Rhizomsperre um das Wurzelwerk im Boden eingelassen werden, damit sich die Wurzeln nicht unkontrolliert ausweiten können.

Vermehrung und Winterschutz
  • Soll das Zebragras vermehrt werden wird nach dem Schneiden im Frühjahr der Wurzelballen einfach geteilt, sodass die andere Hälfte entsprechend versetzt werden kann.
  • Das äußerst robuste Zebragras wächst an seinem neuen Standort schnell an und kann auf diese Art zeitsparend und kostengünstig vermehrt werden.
  • Nach den Schneiden und Vermehren erreicht das Zebragras übrigens rasant wieder seinen typischen buschigen Wuchs. 
Bei dem Zebragras handelt es sich um ein winterhartes Gewächs, sodass kein spezieller Schutz vor frostigen Tagen benötigt wird. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, bindet die Halme des Zebragrases schlicht zusammen, damit sie sich gemeinsam vor extremer Kälte schützen können. Bei beißender Kälte kann ein Pflanzenschutzvlies genutzt werden, um eventuelle Frostschäden zu vermeiden.

Vielfältige Sorten

Das Zebragras ist neben dem Stachelschweingras eine der beliebtesten Sorten des Chinaschilfs. Diese beiden Arten sehen sich sehr ähnlich, da sich bei beiden Pflanzen auf den Blättern gelbe beziehungsweise weiße Querstreifen befinden, welche diese Gewächse als Zierpflanze für den Innen- und Außenbereich äußerst attraktiv machen. Das Riesenschilf ist dagegen eine besonders hochwachsende Art und kann fast drei Meter erreichen. Über den Sommer zeigt es sich sattgrün und im Herbst verwandelt es sich in einen bezaubernden Ockerfarbton. Diese Gattung bildet im Gegensatz zum Zebragras in den Herbstwochen braune Blütenrispen.

Fazit der Redaktion


Das zum Chinaschilf gehörende Zebragras ist eine sehr dekorative Pflanze. Sie eignet sich als Solitär oder in Gruppenstellung mit drei Pflanzen. Die Pflege ist einfach, wenn der Standort stimmt. Der Schnitt ist notwendig. Der beste Zeitpunkt ist vor Austriebsbeginn im zeitigen Frühjahr. Besser nicht im Herbst schneiden, denn die Halme bieten der Pflanze Schutz.