Der Mond bestimmt unser gesamtes Leben; das kann wohl
niemand leugnen. Alleine Ebbe und Flut werden mit schwachen oder
starken Fluten von ihm bestimmt und es gibt sehr viele Menschen, ... die bei Vollmond unruhig sind und nachts nicht schlafen können. Auch viele Gärtner schwören darauf, ümit dem Mond zu gärtnernü, denn warum sollten die Mondphasen nicht auch hier genutzt werden, um gesündere Pflanzen und bessere Ernten zu erhalten?
Gärtnern mit dem Mond
Die Insekten wären ohne den Mond in der Nacht orientierungslos, manche Meerestiere richten sich bzgl. ihrer Fortpflanzung nach den Mondphasen. Das Magnetfeld und die Drehgeschwindigkeit der Erde hängen von ihm ab.Gärtnern mit dem Mond bedeutet, daß man an bestimmten Tagen nur bestimmte Gartenarbeiten erledigen sollte. Vor allem die besten Tage zum Pflanzen, Säen und Pflegen von Zier- und Nutzpflanzen werden mittels Symbolen in einem eigenen Mondkalender bestimmt. Es handelt sich hierbei um einen ganz normalen Kalender, wo jeden Tag ein Symbol steht. So wird ...
zwischen Blüten-, Blatt-, Frucht- und Wurzelpflanzen
unterschieden. An Tagen wo kein Symbol eingetragen ist sollte auch
nicht gegärtnert werden.
Aber warum das alles? Nun, begeisterte Anhänger schwören darauf, daß
ihre Pflanzen kräftiger, schöner, wuchsfreudiger, reichlicher blühend
bzw. tragend und weniger von Krankheiten und Schädlingen befallen sind
als die Pflanzen, die ohne Mondkalender gesät, gepflanzt und gepflegt
wurden.
Und wie funktioniert das nun? Das Gärtnern nach dem Mond ist eigentlich
schon uralt. Früher haben die Menschen einfach viel mehr auf die Natur
geachtet, da es wachstumsanregende Mittelchen oder auch
Schädlingsbekämpfung noch nicht gab. Da wurde eben die Natur genau
beobachtet und dokumentiert, wann, wie, was, wo am besten wächst. Man
fand heraus, daß alles was nach unten wuchs bei abnehmendem Mond gesät
oder gepflanzt am besten wuchs. Alles nach oben wachsende säte man bei
zunehmendem Mond um die besten Erfolge zu erhalten.
Das ist auch leicht erklärbar, denn bei abnehmendem Mond ziehen sich
die Kräfte der Pflanzen in die Wurzeln zurück, was deren Wachstum
dementsprechend fördert. In dieser Phase wird auch am besten geerntet,
was eingelagert werden soll. Bei zunehmendem Mond wiederum geht die
Kraft in alle oberirdischen Pflanzteile, die davon profitieren. Leicht
erkennbar ist das die beste Zeit, sich um blühende und Früchte tragende
Pflanzen zu kümmern. Hier erfolgt eher die Ernte von frisch zu
verzehrendem Obst und Gemüse. Der Vollmond ist nicht gut geeignet um
Gehölze zu schneiden, da die Wunden durch das Gleichgewicht des Mondes
(Zu- und Abnahme halten sich die Waage) nicht gut heilen sollen. Das
ist jedoch die optimale Zeit zum Düngen, da die Nährstoffe besonders
gut aufgenommen werden können. Der Neumond ist auch keine gute Zeit zum
Säen. Er steht für den Beginn und daher sollten in dieser Phase nur
Arbeiten ausgeführt werden, die der Pflege zugehören. Schädlings- oder
Krankheitsbekämpfung ist hier die beste Wahl ebenso wie Verblühtes
abschneiden, gegebenenfalls Pflanzen zurückschneiden etc..
Nun spielen aber auch die Tierkreiszeichen diesbezüglich mit eine
Rolle, wann der Mond durch das entsprechende Zeichen wandert.
Zusätzlich werden die Pflanzen noch den Urelementen (Feuer, Wasser,
Erde, Luft) zugeordnet.
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Gärtnern nach Mondphasen
Es gibt Blatt-, Frucht-, Wurzel- und Blütentage. Nicht
verwunderlich ist, daß Blattgemüse an Blatttagen, Fruchtpflanzen oder
ügehölze an Fruchttagen ü gesät oder gepflanzt werden sollten. Widder,
Schütze und Löwe (Element Feuer) bieten die Fruchttage während Krebs,
Skorpion und Fische (Element Wasser) für die Blatttage und Jungfrau,
Stier und Steinbock (Ele-ment Erde) für die Wurzeltage (also das
Wurzelgemüse) verantwortlich sind. Bleiben noch Zwillinge, Waage und
Wassermann (Element Luft), die uns die Blütentage geben. Das Gärtnern mit den Mondphasen ist die einfachere Variante, mit dem Mond zu gärtnern. Sie erfreut sich auch der größeren Beliebtheit. Seinen Garten nach Sternenzeichen zu versorgen tun nur wenige Liebhaber, da es komplizierter (aber auch genauer) und zeitaufwendiger ist.
Aber eines ist klar: Das Gärtnern nach dem Mond ist noch keine üallgemeingültigeü Wissenschaft, der jeder traut. Es gibt viele Verfechter davon, aber mindestens auch genauso viele Gärtner, die das für Humbug halten. Das liegt sicher zum großen Teil daran, daß die Wirkung noch nicht ausreichend erforscht und untersucht ist. Aber auch unterschiedliche Versionen lassen Skeptiker erwachen. Alleine ist verwirrend, daß mittlerweile manch Mondgärtner meinen, es käme auf den auf- und absteigenden Mond an, nicht etwa auf den zu- oder abnehmenden. Hier hilft wohl nur selber ausprobieren!
von Kerstin Burger
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