Wasserhahn im Garten installieren

Wasserhahn im Garten installieren

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wenn im heimischen Garten die Blumen gegossen oder der Rasen gesprengt werden soll, ist oftmals der lästige Gang bis hin zur Garage oder bis zur Terrasse unvermeidbar.

Denn in der Regel ist dort der Wasserhahn zu finden, um daran den Gartenschlauch anzuschließen.

Ebenso zeitaufwändig kann es darüber hinaus sein, während der heißen Sommertage den Swimming-Pool mit Wasser zu füllen.

Man stelle sich nur einmal vor, wie kompliziert es unter Umständen ist, wenn

der Gartenschlauch gerade einmal nicht auffindbar ist und somit das Wasser nach und nach mit zahlreichen Gießkannen-Füllungen eingelassen werden muss. Ein wahrhaft zeitraubendes Unterfangen - und schweißtreibend noch dazu.

Entspannende Stunden im Liegestuhl vor dem Gartenhäuschen können infolge dessen zumeist erst viel später genossen werden. In jedem Fall ist es eine sehr gute Idee, einen Wasserhahn im Garten zu installieren, um auf diese Weise Zeit - und auch Nerven - zu sparen.

Wasserhahn als Quelle von noch mehr Luxus

Besonders prickelnd wäre es zudem sicherlich auch, wenn eine Gartendusche oder ähnlich luxuriöse Vorrichtungen vorhanden wären.
Natürlich würde es in jedem Fall eine immense Arbeitserleichterung bedeuten, wenn bereits eine Wasserzufuhr an der Außenwand des Hauses oder im Garten direkt vorhanden wäre.

Ist dies aber nicht der Fall, so muss zunächst ein Brunnen gegraben und eine (Garten-)Pumpe installiert werden. Hierbei handelt es sich jedoch um ein überaus zeitintensives und noch dazu sehr kostspieliges Vorhaben, da es nicht nur erforderlich ist, zunächst die Beschaffenheit des Bodens zu prüfen, sondern weil außerdem ein bis zu zehn Meter tiefes Loch gebohrt werden muss.

Erst im Zuge dessen ist dann ersichtlich, aus welcher Tiefe das Wasser später hochgepumpt werden kann. Sobald die entsprechenden Leitungen bis hin zur Oberfläche des Bodens gelegt und die Zuleitung angeschlossen ist, kann der Wasserhahn angeschlossen werden.

Hierbei sollte man besondere Sorgfalt walten lassen, um ein späteres Tropfen zu vermeiden. Unter Umständen könnte das unsachgemäße Anbringen der Bauteile obendrein zu einer ungünstigen Druckverteilung führen.

Ein schwacher Wasserstrahl wäre somit die Folge. Übrigens - so empfehlen Experten - genügt es oftmals schon, wenn bestehende Wasserleitungen in der Nähe des Hauses für die Installation eines Wasserhahnes im Garten genutzt werden.

Arten verschiedener Wasserhähne

Besonders im Trend liegen derzeit antike, dekorative Wasserhähne, die durch mitgelieferte Verbindungsstücke direkt an die vorhandene Wasserleitung angeschlossen werden können.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich zum einen, dass seitens des Herstellers ein Korrosionsschutz gewährleistet wird. Andererseits sollte bei der Installation des Wasserhahns das Augenmerk vor allem auch darauf liegen, dass die Dichtungsringe bzw. die Gewinde fest angeschraubt werden.

Insbesondere das Anbringen zusätzlicher Schlauchanschlüsse und anderer Verbindungselemente sollte im Zuge dessen nicht vergessen werden. Während der kalten Jahreszeit, etwa ab Anfang November bis Ende Februar, darf der selbst eingebaute Wasserhahn freilich nicht in Betrieb sein.

Dementsprechend heißt es für den Hobbybotaniker, rechtzeitig vorzusorgen. Das bedeutet, dass die Wasserzufuhr unterbrochen und das eventuell noch vorhandene Restwasser vollständig aus der Leitung entfernt wird.

Dies beugt einem etwaigen Einfrieren der

Wasserleitungen bei frostigen Außentemperaturen vor. Selbst kleine Wasserrückstände können dazu führen, dass die Wasserleitungen durch eindringende Kälte zerstört werden.

Kommt es tatsächlich zu einer defekten Wasserleitung, so kann man in der Regel davon ausgehen, dass die Reparaturarbeiten aufwändig und noch dazu sehr kostspielig sein werden.