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Maus in Haus und Garten - die Hausmaus |
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Gartenpflege -
Schädlinge und Krankheiten
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Seite 2 von 2 Ein anderer Hinweis auf ihre Anwesenheit sind angefressene Dinge, denn Mäuse sind triebhaft dazu gezwungen ihre beinahe diamantharten Nagezähne durch ständiges Knabbern abzuschleifen. Nager haben nämlich den grossen Vorteil – um den wir Menschen sie grenzenlos beneiden – dass ihre Schneidezähne ständig nachwachsen. Würde man sie am Knabbern hindern, würden die Zähne so lange werden, dass eine Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich wäre. Natürlich bleibt in ihrem instinktiven Verlangen kein Material verschont: Angeknabbert wird wahllos einfach alles: Mauern, Möbel, Matratzen, Teppiche sowie auch Stromkabel - wodurch sie enormen Sachschaden anrichten können. Iltis, Wiesel, Marder und Raubvögel - und im Haus natürlich die Katze - sind die natürlichen Feinde der Maus. Deshalb sind in jedem Bauernhaus Miezen vorzufinden, sonst würde die Plage überhand nehmen, denn Mäuse vermehren sich mit einer ausgesprochenen Rasanz: Aus einem Mäusepärchen und dessen Nachkommen können in einem Jahr tausende Junge hervorgehen. Bei Befall kann man der Mäuseplage mit Köderboxen, Mausefallen und Giftködern (Vorsicht bei Kindern und Haustieren) Herr werden. Besser aber ist es, das Übel vorsorglich zu bekämpfen: Zur Vorbeugung müssen speziell im Herbst alle Türen und Fenster gut abgedichtet sein, denn Mäuse können sich durch das engste Schlupfloch zwängen. Die Kellerfenster und - wenn Kletterpflanzen am Haus sind - auch die oberen Fenster am besten mit ganz feinmaschigen Gittern versehen! Keine Nahrungsmittel und kein Tierfutter herumstehen lassen! Die Hausmaus ist, neben den Menschen, das weitverbreitetste Säuge-Lebewesen auf der Erde. Diese Tatsache stimmte schon Albert Einstein nachdenklich: „Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“ von Vilma-Sonja Zugmaier
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