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Stechmücken (Gelsen, Schnaken) Mit dem Sommer kehren auch die Insekten zurück. Viele sind harmlos, manche schlicht nervtötend: Denn wer kennt es nicht - das allabendliche Surren der Stechmücken (siehe Stechmücken mit Hausmitteln abwehren), die in der Dämmerung über uns herfallen und uns die Grillparty oder den romantischen Abend vermiesen?
Warum stechen die Mücken überhaupt? Nur das Weibchen sticht - um Blut zu zapfen, das es für die Eierproduktion benötigt. Nach dem Stich mit ihrem Saugrüssel spritzt die Mücke Speichel in unsere Haut. Dieser enthält Inhaltsstoffe, die eine Blutgerinnung verhindern - und somit kann das Saugen beginnen. Ebenso löst der Mückenspeichel an der Einstichstelle eine leichte allergische Reaktion aus, dadurch schüttet unser Körper sogenannte Histamine aus, welche den Juckreiz und die kleine Schwellung verursachen. Die Männchen hingegen sind "bescheidene Vegetarier" und ernähren sich von Pflanzensäften.
Warum "fliegen" die Plagegeister auf manche Menschen ganz besonders? Im Volksmund meint man, der Grund hierfür sei besonders "süsses Blut". Aber am Blut liegt es nicht - an unserem Körpergeruch schon, denn die Mücken suchen sich ihre Opfer nach dem Duft aus! Das beste Gegenmittel: die Vorbeugung.
Geben Sie den weiblichen Mücken deshalb erst gar keine Möglichkeit ihre Eier abzulegen! Dazu müssen alle, wirklich alle, stehenden Gewässer im Garten verschwinden: Regentonnen abdecken, in Kinderplanschbecken und Vogeltränken das Wasser täglich wechseln - selbst die achtlos stehen gelassene, wassergefüllte Giesskanne dient als Brutstätte. Nur so kann man die Larven dezimieren, bevor sie sich verpuppen und schlüpfen. Bei einer Anzahl von tausend Larven pro Liter Wasser lässt sich das nun leicht nachvollziehen! (Ein einziges befruchtetes Weibchen kann nämlich bis zu 500 Eier ablegen)
Auf den geliebten Gartenteich muss man deshalb aber nicht verzichten! Hier versucht die Natur - angefangen vom Fisch über die Kröte bis zur Libelle � das Gleichgewicht zu halten. Ausserdem hilft ein Springbrunnen die Wasseroberfläche in Bewegung zu halten und erschwert somit den Larven, die zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen, das Dasein. von Vilma-Sonja Zugmaier
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