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Mäuseköder richtig auslegen |
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Gartenpflege -
Weitere Schädlinge, Haushaltsschädlinge und Krankheiten
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MäuseköderMäuse sind genau so lästig und unliebsam wie Ratten. Niemand hat sie gerne in der Wohnung. Sie sind auch oft unter der Vertäfelung gerne zu Hause, oder in Hohlräumen, in Zwischendecken und auch in den Wänden. Bei der Bekämpfung von Mäusen hat man jedenfalls einen Vorteil, gegenüber der Bekämpfung von Ratten. Mäuse sind bei weitem nicht so intelligent, wie Ratten. Sie tappen immer wieder mal in die Falle. Nager sind ständig am knabbern. Sie müssen ständig an irgend etwas nagen. Das ist eine Eigenschaft, die man bei der Bekämpfung zum Vorteil machen kann. Während man früher sofort wirkende
Mäuseköder verwendet hat, hat sich das im Laufe der Zeit geändert. Die Erfahrung zeigt, dass Gifte, deren Wirkung verzögert wirkt, oder erst nachdem die Tiere mehrmals davon gefressen haben, mehr Erfolg mit sich ziehen. Bei Mäuse- und Rattenköder greift man Heute auf Gifte zurück, die die Blutgerinnung beeinflussen. Solche Mittel sind Derivate des Cumarins.
In der Humanmedizin werden solche Derivate als Antikoagulantien verwendet, wenn die Blutgerinnung verändert werden muss. Dies ist häufig bei Herzerkrankungen der Fall. Diese Mittel bewirken, dass die Blutgefäße durchlässig werden. Die Folge ist ein innerliches Verbluten. Dies ist allerdings schmerzlos. Bei Giftköder wird dieser Wirkstoff dem eigentlichen Köder, der aus pflanzlichen Materialien besteht, beigemengt. Die Wirkung tritt verzögert ein, die Tiere sterben nach etwa 4 Tagen. Derartige Mäuseköder sind auch im Internet in speziellen Online-Shops erhältlich.
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