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RodentizideMit dem chemischen Mittel Rodentizid werden Nagetiere bekämpft. Angewendet wird es in Fressködern und zur Begasung von Nagetiereingängen. Zu den Wirkstoffen gehört Cumarine, Warfarin, Bromadiolon, Difenacoum und Brodifacoum. In der Erde bilden diese Stoffe zusammen mit der Feuchtigkeit der Erde Phosphorwasserstoff. Dies verbreitet sich als Atemgift in den unterirdischen Gängen der Nagetiere und tötet sie. Da Phosphorwasserstoff leicht entzündlich ist und in der Luft eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre bilden kann, darf das Mittel nicht in der Nähe von Oberflächengewässern eingesetzt werden. In Deutschland ist die Durchführung von Begasungen daher sogar
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genehmigungspflichtig. Als Fraßgift sind Rodentizide wesentlich ungefährlicher, töten jedoch auch Menschen, Vögel, Wild und Fische. Diese Wirkstoffe müssen daher nicht nur kindersicher gelagert, sondern auch mit Warnschildern versehen werden. Zudem muss eine geeignete Abdeckung geschaffen werden, damit gewährleistet ist, dass es nicht von anderen Tieren gefressen werden kann. Grundsätzlich darf dieses Fraßgift nicht in der Nähe von Oberflächengewässern eingesetzt werden. |
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Da Phosphorwasserstoff leicht entzündlich ist und in der Luft eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre bilden kann, darf das Mittel nicht in der Nähe von Oberflächengewässern eingesetzt werden. In Deutschland ist die Durchführung von Begasungen daher sogar
