Marder vom Dachboden vertreiben - Marder unterm Dach

Marder vom Dachboden vertreiben - Marder unterm Dach

Marder unterm Dach stören nicht nur die Nachtruhe der Hausbewohner, sondern können dort auch ziemlich große Schäden anrichten. Sie nutzen nicht nur das Einschlupfloch, das sie gefunden haben, sondern legen noch weitere Fluchtwege an, um bei Gefahr schnellstmöglich verschwinden zu können.

marder2 flDazu beißen sie sich durch Isoliermaterialien und sind durchaus in der Lage, selbst Dachpfannen anzuheben. Um diese Schäden zu verhindern, sollten sie daher am besten frühzeitig bekämpft werden.

Töten

und Fangen ist nicht erlaubt


Marder unterliegen dem Jagdrecht und dürfen daher nur von Menschen, die im Besitz eines Jagdscheines sind, bejagt und gefangen werden. Privatpersonen ist es nicht erlaubt, Fallen aufzustellen oder die Tiere zu töten, daher müssen sie sich darauf beschränken, den Marder von ihrem Dachboden zu vergrämen. Dies funktioniert am besten durch möglichst viel Lärm.

Marder mit Lärm vertreiben

Marder leben allein und verteidigen ihr Revier gegen Eindringlinge. Daher handelt es sich bei einem Marder unterm Dach immer um ein einzelnes Tier oder ein Weibchen mit ihren Jungen. Die Jungtiere werden in der Zeit von März bis Juni groß gezogen, daher sollte, um den Nachwuchs dieser Tiere nicht unnötig zu quälen, eine Vertreibung des unerwünschten Marders in dieser Zeit nicht stattfinden.

Zu anderen Zeiten kann einem
Marder dagegen mit möglichst viel Lärm das Leben schwer gemacht werden, sodass er sich eine andere Unterkunft sucht. Weil Marder zu den nachtaktiven Tieren gehören, die tagsüber schlafen, besteht die effektivste Methode der Marderbekämpfung darin, tagsüber den Dachboden möglichst häufig und mit viel Lärm zu betreten oder dort ein Radio aufzustellen. Weiterhin gibt es im Handel Geräte, die einen für Menschen nicht hörbaren, für Marder jedoch unangenehmen Ton aussenden.

Der Marder hat einen guten Geruchssinn

Eine weitere Möglichkeit, einen Marder zu vertreiben, besteht in der Verwendung von Duftstoffen, die für diese Tiere unangenehm sind, weil sie eine empfindliche Nase haben. Besonders häufig kommen beim Vertreiben von Mardern Toilettensteine und Mottenkugeln zum Einsatz, sie müssen jedoch regelmäßig erneuert werden, um langfristig einen Erfolg zu erzielen.

treppe-boden2 flDen Dachboden gut verschließen

Marder nutzen jede Art von Kletterhilfe in der Nähe des Hauses, um auf den Dachboden zu gelangen. Hierbei kann es sich um einen Baum, einen großen Strauch, die Fallrohre oder um Spaliere oder andere Rankgerüste für Pflanzen handeln. Rund um das Haus sollten daher alle möglichen Kletterhilfen beseitigt oder verändert werden, um dem Marder den Zutritt zum Dachboden zu verwehren.

Ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, auf welche Weise der Marder auf den Dachboden kommt, kann rund um das Haus heller Sand gestreut werden, auf dem sich die Fußabdrücke später abzeichnen. Als weitere Maßnahme müssen alle möglichen Einstiegslöcher im Dach sorgfältig verschlossen werden. Selbst Löcher mit einem Durchmesser von nur wenigen Zentimetern reichen einem Marder schon aus, um auf den Dachboden zu gelangen.

Um sämtliche Schlupflöcher zu finden, kann es hilfreich sein, auf den Fußboden des Dachbodens Mehl zu streuen, auf dem sich wiederum die Fußspuren des Tieres abzeichnen. Das

Verschließen der Löcher sollte jedoch erst dann in Angriff genommen werden, wenn sich der Marder mit Sicherheit nicht mehr auf dem Dachboden befindet, denn durch ein eingesperrtes Tier kommt es meist zu weiteren und in diesem Fall extremen Schäden.