Vogelnistkästen richtig aufhängen und pflegen

Vogelnistkästen richtig aufhängen und pflegen

Viele Vogelarten können eingeladen werden damit sie sich im Garten niederlassen, indem Nistkästen im Garten angebracht werden. Je nach dem welche Arten der gefiederten Freunde man beheimaten möchte, können unterschiedliche Nisthilfen angebracht werden.

nistkasten3_pcDiese müssen von Zeit zu Zeit aber auch gepflegt werden. Angefangen bei den einfachen Brettern für Schwalben über gesellige Reihenhaussiedlungen für mehrere Spatzenfamilien, die Mehlschwalbenisthilfe, Halbhöhlen- und Höhlenbrüterkasten bis hin zum großen Eulenkasten gilt bei allen Behausungen das gleiche: Sie müssen sie richtig

angebracht und in Schuss gehalten bzw. gesäubert werden. Doch worauf sollte man bei diesen Aufgaben eigentlich achten?

Welche Kriterien beachtet werden müssen

Damit die Nisthilfen tatsächlich angenommen werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Je nach Vogelart kann die Aufhängehöhe der Nisthilfe variieren. Unterschiedlich fallen auch der Durchmesser des Fluglochs sowie die Innenmaße des Nistkastens aus. Beachtet werden muss auch der Legebeginn, damit man rechtzeitig vorher den Nistkasten reinigen kann.
Um den optimalen Platz für den Nistkasten zu finden muss man auch wissen, welchen Lebensraum die jeweiligen Vogelarten als Brutplatz favorisieren. Damit man dies alles beachten kann muss man sich über die jeweiligen Tierarten genau informieren. 

Generell beim Anbringen beachten

Eines ist beim Anbringen, ganz gleich welches Nistkastens, immer wichtig: Dieser sollte für Katzen und Marder nicht erreichbar sein. Ansonsten kann man die Nistkästen überall aufhängen. Sie können frei oder an einem einzelnen Ast aufgehängt bzw. an einer glatten Hauswand angebracht werden. Bei der Anbringung an Bäumen ist es empfehlenswert diese mit einer Manschette zu sichern, um zu verhindern dass Räuber an die Nester gelangen können. Der ideale Zeitpunkt um Nisthilfen anzubringen ist der Herbst. Denn dann haben die Kästen den Winter über Zeit zum auswittern. Nisthilfen für Singvögel können im umzäunten Garten in einer Höhe zwischen 1,5 bis 1,8 m angebracht werden. Im offenen Gelände sollten sie etwa 2,8 bis 3,5 m hoch gehängt werden. Der Nistkasten sollte nicht permanent der prallen Sonne ausgesetzt werden. Eine Ausrichtung des Flugloches nach Südosten ist empfehlenswert. Weder Wind noch Regen sollten durch die Flugöffnung eindringen können. Weiterhin sollte der Nistkasten nicht unbedingt frei im Wind schaukeln. Es ist also gut den Kasten mit einem Draht an einem Aluminiumnagel im Baumstamm zu befestigen. 

Die Reinigung muss vor dem Legebeginn erfolgen

Damit die Kästen rechtzeitig vor dem Legebeginn einzugsfertig sind, reinigt man sie am besten schon im Herbst oder Winter. Dazu wird das alte Nest entfernt. Dadurch wird nicht nur die Neubelegung, sondern auch die Gesunderhaltung der Vögel gefördert. Denn so können auch eventuell vorhandene Parasiten (Vogelflöhe und Milben) beseitigt werden. Für die Pflege der Nistkästen sollten keine Chemikalien verwendet werden.