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Girsch bekämpfenGirsch wird im Volksmund auch Geißfuß, Dreiblatt, Ziegenkraut und Schettele genannt.Mühselig, dennoch am wirkungsvollsten, lässt sich Girsch durch regelmäßiges Jäten entfernen. Man sollte darauf achten, dass die Wurzeln vollständig entfernt werden, da kleine Haarwurzeln weiter wachsen und neue Pflanzen bilden. Damit beginnt man im Frühjahr, wenn sich Girsch zum ersten mal zeigt. Die Samenträger sollten nicht auf den Kompost gebracht werden, da diese viele Jahre keimfähig im Boden verbleiben. Mit der Komposterde verteilt man die Samen im gesamten Garten.Herbizide sollten nach Möglichkeit nicht für ...
die Unkrautbekämpfung eingesetzt werden. Sie belasten nicht nur andere Pflanzen, sondern auch den Boden. Eine andere Möglichkeit der Girschbekämpfung besteht darin, der Pflanze das Licht zu entziehen. Das kann durch permanente Beschattung oder die Anpflanzung von Bodendeckern erfolgen. Wer nicht zur Giftspritze oder Grabegabel greifen möchte, kann Girschflächen auch mit dicker luft- und lichtundurchlässiger Mulchfolie abdecken und durch Rindenmulch beschweren. Das ist sehr zeitaufwendig, funktioniert aber sehr gut. Nach zirka einem Jahr sind die Wurzeln komplett abgestorben. Bei der Beet- und Staudenbepflanzung muss man jedoch auf das mühselige Jäten zurückgreifen. Allerdings kann man eine Girschplage auch von der positiven Seite belichten, da Girsch als schmackhaftes Heilkraut gilt. Die wertvollen Girschblätter haben einen würzigen Geschmack und tragen zahlreiche positive Eigenschaften in sich. Sie können zum Beispiel als Gemüse, wie Spinat zubereitet werden. Des Weiteren verwendet man Girschblätter für die Zubereitung von Salaten, Suppen, Pesto oder Quark. Girsch wirkt krampflösend, blutreinigend und entgiftend. Seine heilende Kraft wird bei Rheuma, Gicht und Arthritis eingesetzt. Im Mittelalter wurde Girsch sogar als Gemüse- und Heilpflanze angebaut. |
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