Fischfutter selber machen, selbst herstellen

Fischfutter selber machen

In der Regel kaufen Teichbesitzer ihr Fischfutter in einem Tierfachhandel oder auch über das Internet. Man kann aber auch Fischfutter selbst machen, was meist eine perfekte Alternative zu den recht teuren Fertigmischungen sind.

Grundsätzlich sollte man sich aber mit der Nahrung von Fischen gut auskennen, bevor man sich an die eigene Herstellung von Fischfutter macht. Hierzu ist es vor allem wichtig zu wissen, was die einzelnen Fische fressen, die im Gartenteich leben.

Des Weiteren muss man auch auf die Schwimm- und Sinkeigenschaften des Futters Rücksicht nehmen, damit auch alle Fische an das

Futter gelangen können.

Generell kann man für die Herstellung von Fischfutter alle Mehle oder Schrote verwenden, die aus natürlichen Zutaten hergestellt sind. Besonders geeignet sind an dieser Stelle Maismehl, Kleie und Kopramelasse, sowie Brotmehl, besser als Paniermehl bekannt, Biskuit, Zweibackmehl, Haferflocken und Gries.

Um auch hier Kosten einzusparen, kann man beim Bäcker nach diesen Zutaten fragen und sich hier auch alte Backwaren wie Brot, Brötchen, Waffeln oder
Tortenböden geben lassen. Diese können dann mit einem geringen Aufwand selbst zu Fischfutter verarbeitet werden.

Des Weiteren kann man aber auch aus Nüssen, Hanf, Bohnen und Erbsen sowie Linsen ein Mehl herstellen, welches sich perfekt als Fischfutter eignet.

Mehle und Schrote, die geröstet werden, sind im Geschmack wesentlich intensiver und können auch durch den sensiblen Geruchssinn der Fische besser geortet werden.

Neben der Fütterung von diesen Mehlen und Schroten kann man den Geschmack etwas intensivieren, indem man Futterzusätze beimischt. Hierbei kann es sich beispielsweise um Zucker, Schokoladen- oder Milchpulver, Marzipan, Vanille, Kokosnuss und Fruchtaroma  sowie um Gewürze wie Koriander, Knoblauch, Anis oder Salz und Pfeffer handeln.

Damit das Futter etwas schwerer und den Sinkeigenschaften gerecht wird, kann man ihm Sand, Lehm oder Kies zumischen. Wichtig ist bei der Mischung, dass man es nicht übertreibt, denn weniger ist hier meist mehr.

Des Weiteren muss man genau beobachten, ob die Fische das Futter auch aufnehmen. Sind sie beigeistert von der eigenen Herstellung, ist es empfehlenswert, sich vorher genau aufzuschreiben, welche Zutaten man für die jeweiligen Futtermischungen verwendet hat.