4 Tipps zur Innenhälterung für Koi-Karpfen: Wie gehe ich vor?

4 Tipps zur Innenhälterung für Koi-Karpfen: Wie gehe ich vor?

Da es bei der Innenhälterung von Koi-Karpfen einige Punkte zu beachten gibt, empfiehlt sich diese Variante weniger für Einsteiger, sondern viel mehr für Koi-Halter, die bereits über eine gewisse Erfahrung verfügen. Gemachte Fehler wirken sich nämlich weitaus negativer aus, als wenn sich die Kois im Teich befinden.

koi2 flGründe für Innenhälterung für Koi-Karpfen

Stark schwankende Temperaturen, wie sie im Freien auftreten können, vertragen die Farbkarpfen nicht sonderlich gut.

Bei der Innenhälterung gibt es diese Probleme nicht. Zudem lassen sich so die Kois das ganze Jahr über gut beobachten. In ein überdachtes Koi-Becken fallen keine Insekten und kein Laub. Zudem können weder Vögel noch Kröten und Frösche Krankheitserreger verbreiten. Die abgeschwächte Ausführung der Innenhälterung wäre, wenn die Kois nur über die kalten Monate im Haus gehalten werden und über den Sommer im Teich sind. Zudem wird sich ein Profi sowieso ein Innenbecken zur Quarantäne anlegen, in das neu erworbene Fische eingesetzt werden, um das Einschleppen von Krankheiten zu vermeiden.

Wie gehe ich vor?

Zunächst muss an dem vorgesehenen Platz im Keller oder in einem Schuppen für eine ausreichende
Bodenstabilität gesorgt werden. Meist reicht der vorhandene Estrich nicht aus. Ein Becken zur Innenhälterung für Koi-Karpfen kann man sich von einem Fachbetrieb bauen lassen oder mit handwerklichem Geschick auch selber anfertigen. Dazu werden zumeist mit Eisen verstärkte Schalungsmauern mit Teichfolie ausgelegt. Hinzu kommen noch ein passendes Filtersystem bzw. eine Heizung zur Temperierung des Wassers und eine ausreichende Beleuchtung. Die Alternative zur Anfertigung stellt ein Fertigbecken dar.

4 Tipps zur Innenhälterung für Koi-Karpfen

Bei der geplanten Haltung im Haus empfehlt sich, auf nachstehende Punkte in besonderem Maße zu achten:

  1. koi3 flIn einem Innenbecken befindet sich in der Regel weitaus weniger Wasser als in einem Teich. Somit kann sich der ph-Wert wesentlich schneller verändern als im Freien. Ein Wert um 7,0 wäre ideal. Bei Werten über 8,0 und unter 6,0 wird es für Kois kritisch.
  2. Ein integrierter Bodenablauf ist äußerst praktisch, ansonsten wird eine Pumpe benötigt. Das Einschleifen des Ablaufs als tiefsten Punkt im Becken lässt Wasser und auch Schmutz gut abfließen.
  3. Eine Isolierung des Bodens und der Außenwände verhindert Kältebrücken
  4. Um Schimmel in den Räumlichkeiten zu vermeiden, bedarf es regelmäßiger Lüftung. Wichtig ist dabei auch, dass die Raumluft stets höher temperiert ist als das Wasser. Somit wird eine Heizmöglichkeit höchstwahrscheinlich nicht zu umgehen sein.

Eine Innenhälterung für Koi-Karpfen will gut geplant sein, denn später lassen sich gemachte Fehler nur noch schlecht korrigieren. Die Größe des Beckens hängt natürlich entscheidend von der Stückzahl der Fische ab, die sich in dem künstlich geschaffenen Teich wohlfühlen sollen.