Silberkarpfen - die richtige Haltung im Teich & weitere Tipps

Silberkarpfen - die richtige Haltung im Teich & weitere Tipps

Die Bezeichnung Tostolob ist für den Silberkarpfen ebenso geläufig wie der Name Silberamur, der auf die Herkunft des Fisches hinweist. Die ursprüngliche Heimat des Silberkarpfens liegt innerhalb der Flüsse und den damit verbundenen Teichen des Armurgebietes in China bzw. Ostasien. Mittlerweile ist diese Fischart auch in Mitteleuropa und Nordamerika weit verbreitet. In den Fischhandel gelangen jedoch ausnahmslos gezüchtete Fische. Der Silberkarpfen, botanisch „Hypophthalmichthys molitri“, wird auch gerne in privaten Teichen gehalten, unter anderem auch, weil er als Plankton- und Algenfresser den Teich

sauber hält.

gartenteich3Silberkarpfen – richtige Haltung im Teich

Da Silberkarpfen mit der Zeit ziemlich groß werden, brauchen sie einen Teich in entsprechender Größe. Sie vergreifen sich nicht an Wasserpflanzen und verschmutzen auch nicht durch Gründeln das Wasser. Das Laichen der Silberkarpfen erfolgt bei Zuchtbedingungen gewöhnlich in der Zeit von April bis Mai. Die Geschlechtsreife der Fische tritt nach 3 bis 5 Jahren ein. Damit Silberkarpfen im Teich überwintern können, muss er weiter als die übliche Frosttiefe von 80 cm in den Boden
ragen. Zusätzliche Überwinterungshilfen wie Teichbelüfter sind trotzdem ratsam.

Silberkarpfen – Aussehen

Ein Silberkarpfen besitzt kleine Augen, die unterhalb der Kopfmitte liegen. Auffallend ist die vergrößerte, oberständige Mundspalte. Der Rücken des Silberkarpfens ist in einer grün-grauen Färbung gehalten, während vor allem der Bauch kräftig silbrig glänzt. Bei sehr guten Bedingungen erreichen Silberkarpfen eine Länge von bis zu einem Meter, allerdings wachsen sie recht langsam.

Weitere Tipps zur Haltung von Silberkarpfen
  • Da sich Silberkarpfen ausgesprochen friedfertig gegenüber anderen Fischen verhalten, ist eine gemischte Besetzung des Fischteichs durchaus möglich. Besonders mit anderen Karpfenarten und mit Goldfischen vertragen sie sich ausgesprochen gut.

  • Mit viel Sauerstoff angereichertes Fließgewässer ist für Silberkarpfen idealer als ein stehendes Gewässer. Auf dem eigenen Grundstück lässt sich dieser Zustand mit einem integrierten, künstlich angelegten Bachlauf oder einem Wasserfall nachahmen.

  • Silberkarpfen können prima springen und tun es vor allem dann, wenn im Teich Sauerstoffmangel herrscht oder wenn sie sich in Panik befinden. Das Springen könnte also durchaus auf sauerstoffarmes Wasser hinweisen. Wenn die Fische beim Springen an Land auftreffen, kann es zu Ausfällen führen.
Silberkarpfen sind überaus beliebt, vor allem im Einsatz gegen Schwebealgen. Diese Algen sind winzig klein und meist für eine starke Trübung von Teichwasser verantwortlich. Der Silberkarpfen filtert sozusagen das trübe Wasser und säubert mit Algen bewachsene Flächen.