Teichfische & Arten - Pflege, Krankheiten

Teichfische & Arten - Pflege, Krankheiten

Die Auswahl der richtigen Teichfische ist mitunter gar nicht so einfach, vor allem wenn man ein Anfänger in Sachen Gartenteich ist. Viele Menschen entscheiden sich für Kois, denn sie liegen voll im Trend und sind auch noch sehr schön anzuschauen. Andere Menschen setzen eher auf den klassischen Goldfisch.

In erster Linie kommt die Auswahl der Fische darauf an, wie groß der Teich ist, denn schließlich sollte man den Tieren einen möglichst naturnahen Lebensraum geben. Des Weiteren muss man genau wissen, welche

Tiere sich untereinander vertragen und welche nicht, denn auch her gibt es den natürlichen Nahrungskreislauf, sodass es Fische gibt, die andere auf dem Speiseplan stehen haben.

Neben den beiden genannten Fischarten sind auch die Goldorfe, der Sterlet und Bitterlinge für einen Gartenteich sehr beliebt. Wie bereits erwähnt, sind Kois derzeit sehr beliebt. Koi sind farbige Zierkarpfen, die in  Japan, Israel und Südafrika gezüchtet werden. Kois verfügen über
vielfältige Farben und sind in vielen verschiedenen Zuchtformen erhältlich.

Die meisten Kois sind Weiß, Rot, Schwarz, Gelb, Orange oder Blau. Es gibt auch solche, die metallischen Zeichnungen in Silber und Gold haben. Viele von ihnen sind sehr teuer und schlagen mit einigen tausend Euro zu Buche.

Der Koi ist aber von Natur aus sehr widerstandsfähig und kann sich perfekt den Bedingungen des Gartenteichs anpassen, daher eignet sich diese Fischart auch gut für den Teichneuling.

Bei Kois sollte man rund 100 Liter Wasser pro Fisch rechnen, damit das Krankheitsrisiko minimiert und eine zu hohe Fischdichte vermieden werden kann. Des Weiteren ist eine gute Filteranlage sehr wichtig. Auch wenn Kois als recht widerstandsfähig gelten, sind sie vor Krankheiten nicht gefeit.

Besonders häufig treten Karpfenpocken auf und auch die Coumnaris-Krankheit ist nicht selten. Da Kois sehr wertvoll sind, sollte man bei Unregelmäßigkeiten immer einen Tierarzt aufsuchen.

Eine weitere beliebte Art sind die Goldfische, die sehr schwimmaktiv sind und daher ausreichend Platz benötigen. Hierbei rechnet man rund 120 Liter für drei Goldfische. Die Ernährung von Goldfischen ist recht unkompliziert, denn neben Fertigfutter ernährt sich der Goldfisch auch von Bodenfutter wie Wasserflöhen und kleineren Pflanzen.

Damit es dem Goldfisch immer gut geht, sollte der Teich mindestens 1,50 Meter tief sein. Zudem ist es sehr wichtig, dass es sich um ein sauberes und sauerstoffreiches Wasser handelt. Abstehende Schippen oder Pusteln sind bei einem Goldfisch ein sicheres Zeichen für eine Erkrankung. Auch hier sollte vorsichtshalber ein Tierarzt aufgesucht werden.