Frösche im Teich: Teichfrosch

Frösche: Teichfrosch TeichfroschWer einen Garten oder ein Grundstück besitzt, dem sind bestimmt auch schon einmal Frösche über den Weg gelaufen. Die einen sind fasziniert von Fröschen und deren Lebensweisen, die anderen finden Frösche eher eklig und sind genervt vom lauten Quaken. Dabei gehören Frösche in unsere Fauna genau wie Insekten oder Vögel.

In unseren Breiten ist die Froschvielfalt verhältnismäßig groß, in anderen Gebieten sind einige Froscharten, die durchaus auch ihren Nutzen (zum Beispiel bei der Insektenvernichtung)  haben, bereits vom Aussterben bedroht und werden daher geschützt.


/>Der Teichfrosch, der Moorfrosch und der Grasfrosch sind nur drei Arten von Fröschen, die wir in unseren Gärten finden können. Sie werden nachfolgend kurz beschrieben.

Den Teichfrosch kennt man auch unter dem Namen Wasserfrosch. Er kann bis zu neun Zentimeter groß werden und hat von grün bis braun mehrere mögliche Rückenfärbungen, eine hellgrüne Linie zieht sich über den ganzen Rücken. Mitunter besitzt der Teichfrosch auch Flecken oder Punkte.
An den seitlichen Mundwinkeln hat der Teichfrosch zwei äußere Schallblasen, die für laute Rufe genutzt werden. Bei seinem Quaken handelt es sich meist um Revierrufe.
Der Teichfrosch lebt überwiegend an Gewässern, überwintert in Erdhöhlen und paart sich im Mai bis Juni.
Finden kann man Teichfrösche in ganz Europa bis nach Russland hin, sie sind sehr anpassungsfähig und daher ist ihr Vorkommen und ihre Art nicht wirklich bedroht.

Teichfrosch erkennen

Wer einen Teich im Garten hat, kann oftmals Frösche darin oder am Ufer sehen. Wenige wissen
allerdings, um welche Froschart es sich handelt. Der Teichfrosch ist an seiner grünen Farbe zu erkennen. Allerdings halten ihn viele genau deshalb für eine Grasfrosch, dabei ist dieser braun. Die Oberseite des Teichfrosches ist in der Regel grasgrün. Allerdings gibt es auch braune Exemplare. Diese weisen nur eine hellgrüne Linie längs der Rückenmitte auf. Auf alle Fälle kann man den Teichfrosch an den zwei Schallblasen erkennen, die sich seitlich an den Mundwinkeln befinden. Sie befähigen den Frosch zu seinen lauten Rufen. Diese stößt er aus, um sein Territorium zu markieren. Leider macht sich der Teichfrosch damit in vielen Gärten unbeliebt. Teilen sich mehrere Frösche einen Teich, kann das sehr laut werden, vor allem nachts.

Lebensweise des Teichfrosches

Der Teichfrosch verbringt die meiste Zeit des Jahres im oder am Gewässer. Allerdings unternehmen die Tiere auch Wanderungen. Zum Überwintern nutzen sie überwiegend Erdhohlräume. Die müssen auch nicht in der Nähe vom Teich liegen. Zum Laichen wird ein dauerhaft wasserführendes, stilles Gewässer bevorzugt. Ideal sind Weiher und naturnahe Teiche, gern auch Gartenteiche. Dort sieht man den Teichfrosch am Uferrand oder auf Seerosenblättern in der Sonne sitzen und nach Insekten Ausschau halten. Bei Gefahr springen die Frösche ins Wasser und verstecken sich im Schlamm.
Der Teichfrosch laicht spät, erst im Juni. Die Paarungszeit liegt im Mai.  Als Nahrung mag der Teichfrosch Insekten, aber auch Wirbellose und sogar andere Amphibien.

Teichfrösche sind sehr anpassungsfähig und stellen an ihren Lebensraum nicht ganz so hohe Anforderungen wie andere bei uns heimische Frösche. Sie sind deutlich weniger gefährdet.

Fazit

Teichfrösche sind ideal für den Gartenteich. Oft sind es auch die ersten, die sich ansiedeln. Sie sind anpassungsfähig

und kommen fast überall zurecht. Als störend wird nur ihr lautes Gequake empfunden, aber das gehört nunmal zu dieser Froschart dazu.  Ansonsten sind die Teichfrösche pflegeleicht. Sie sorgen für sich selbst.


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