Teichbecken + Gartenteichbecken einbauen

Teichbecken & Gartenteichbecken einbauen GartenteichWer unkompliziert und schnell einen Gartenteich anlegen will und dieser dann auch nicht größer, wie ein Kubikmeter werden soll, sollte ein Teichbecken aus PE-Kunststoffen verwenden. Das Gartenteichbecken aus PE bietet den Vorteil, dass die Zonen für Pflanzen bereits installiert sind, sodass Pflanzen und Teichpumpe einfach eingesetzt werden können.


Welche Arten von Teichbecken gibt es?

Teichbecken sind sicher die einfachste und schnellste Art, zu einem Gartenteich zu kommen. Es gibt eine ziemlich große Anzahl verschiedener Modelle. Dabei sind sie nicht nur

in Größe und Tiefe unterschiedlich, sondern auch in Material und Form.
  • Hochwertige Kunststoff-Teichbecken – frostbeständig, formstabil, verrottungsfest und witterungsstabil
  • Glasfaserverstärkte Kunststoff-Teichschale – absolut robust. Viele Lagen Kunststoff werden übereinander verklebt. Die Schalen sind sehr stabil und haltbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt am besten ein GKF-Teichbecken. Größe und Formen sind unterschiedlich. Diese Schalen eignen sich besonders gut, wenn man sie aufstellen und nicht eingraben möchte. Sie sind auch freistehend absolut formstabil. Ein Vorteil sind die 15 Jahre Garantie, ein Nachteil ist der Preis. Ein weiteres Plus sind die speziellen KOI-Teichbecken, speziell für diese Fischart entworfen.
  • Spritzfaserverstärkte Kunststoff-Teichschale – werden im Spritzgussverfahren hergestellt. Sie sind preiswerter, aber auch nicht ganz so stabil. Auch diese Becken gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen und mit 15 Jahren Garantie.
  • Stonecore-Teichschalen – sehr natürlich aussehende Teichschalen. Sie sind nicht schwarz oder dunkel, wie die anderen Becken, sondern hell. Die Oberfläche sieht aus wie Naturstein. Diese Becken überzeugen durch ihre natürliche Optik, bieten beste Bedingungen für Flora und Fauna und können ebenfalls leicht eingebaut werden.  Das Material ist witterungsbeständiges, frostsicheres, wurzelfestes und umweltneutrales LLD-PE Kunststoff. Diese Teichbecken besitzen eine hohe Eigenstabilität und sind sehr stabil.
    Auch hier gibt es 15 Jahre Garantie.
  • Felsenteichbecken – diese Becken sind ebenfalls aus GKF-Material. Dazu wurden sie mit einer Versandung versehen. Dadurch sehen sie aus, wie aus natürlichen Felsen gemacht. Die Becken haben eine hohe Stabilität und passen gut in die Landschaft. Passend zu den Becken gibt es auch Bachlaufschalen. Felsensteinbecken gibt es nur in kleinen Größen, ideal für kleine Gärten. Auch hier gibt es wieder 15 Jahre Garantie.
  • PE-Teichbecken – aus Polyethylen im Tiefziehverfahren hergestellt. Sie sind frostbeständig, verrottungsfest und UV-unempfindlich. Allerdings sind diese Teichbecken nicht so stabil und auch nicht für den Erdeinbau geeignet.


Bevor man mit dem Einbau eines Teichbeckens beginnt, muss man den Standort bestimmen. Dafür stellt man das Gartenteichbecken auf diejenige Stelle, wo das Teichbecken eingesetzt werden soll. Im Anschluss daran markiert man den Umriss des Teichbeckens auf dem ausgewählten Standort. Nun kann man die Stelle, an der das Gartenteichbecken eingesetzt werden soll, ausheben. Zunächst misst man die Tiefe des Beckens ausmessen und addiert zu diesem Wert noch mal fünf bis zehn Zentimeter hinzu. Nun erhält man den Wert, der angibt, wie tief man die Erde für das Gartenteichbecken ausheben muss. Die fünf bis zehn Zentimeter mehr in der Grube werden mit weißem Sand aufgefüllt, sodass Wurzeln und Steine das Teichbecken nicht beschädigen können.

Nun kann man das Gartenteichbecken einsetzen und rund ein Drittel des Teichbeckens mit Wasser befüllen. Um festzustellen, ob das Gartenteichbecken geradesteht, kann man eine Wasserwaage verwenden. Bevor man nun das Gartenteichbecken komplett mit Wasser

befüllen kann, muss man die Hohlräume an den Seiten des Teichbeckens mit Sand füllen.

Tipps
  • Bei größeren Fertigbecken ist die Stabilität sehr wichtig. Es kann vorkommen, dass man in das Becken hineintreten muss, z.B. um es zu säubern. Das muss so ein Becken aushalten!
  • Minderwertige oder billige Teichschalen halten oft nicht lange. Schon nach wenigen Jahren werden sie undicht und man muss sie wieder ausbauen.
  • Vor dem Einbau des Beckens immer auf Risse oder eventuelle Beschädigungen prüfen!
  • Den Untergrund mit einer 3 bis 5 cm dicken Schicht Füllsand auffüllen.
  • Teichbecken im Sand fixieren, damit es sich nicht bewegen kann!
  • Wichtig ist ein horizontaler Einbau! Vergleichen Sie mit der Wasserwaage!
  • Becken einsetzen und mit 1/3 Wasser füllen! Immer die Waagerechte prüfen!
  • Nun Füllsand rund um das Becken einschlämmen. Der Sand muss ständig in die Hohlräume gedrückt werden. Am besten nutzt man dazu eine Holzlatte. Es dürfen keine Hohlräume unter dem Übergang von Pflanzrand zur Tiefzone entstehen!
  • Jetzt Teich volllaufen lassen und erst mal 24 Stunden so stehen lassen!
  • Die unter Umständen nachgerückte Erde auffüllen! Rand abklopfen, damit sich keine Hohlräume bilden. Das in den nächsten Tagen wiederholen!
  • Teichrand nicht mit Beton oder Pflaster fixieren!