Wasserbecken und Miniteich – Unterschiede

Wasserbecken und Miniteich – Unterschiede

Wer sich weniger „Tristesse“ und dafür mehr „Leben“ auf der heimischen Terrasse oder dem Balkon wünscht, hat unterschiedliche Möglichkeiten, diesen Wunsch zu erfüllen.

balkon2_flSicherlich bietet sich in diesem Zusammenhang die Bestückung der Außenanlagen mit Kübeln, Blumenkästen oder ähnlich dekorativen Behältern an.

Für all‘ jene, die hingegen eine besonders ausgefallene Gestaltung anstreben, werden den Miniteich oder das Wasserbecken mit Sicherheit sehr zu schätzen wissen.

Der Miniteich - eine wahre Augenweide

Im Unterschied zum klassischen Wasserbecken ist ein Miniteich

im Hinblick auf die Bauweise in der Regel ein wenig aufwändiger gestaltet. Grundsätzlich handelt es sich dabei um einen mit Wasser gefüllten, sehr geräumigen Behälter bzw. Blumentopf, welcher mit Pflanzgefäßen in verschiedenen Größen bestückt werden kann.

Wer mag, platziert überdies hübsche Tonkugeln, ein Wasserspiel oder sonstige, schmückende Elemente im Miniteich. In jedem Fall stellt er ein echtes Highlight auf jedem Balkon und auf jeder Terrasse dar. Sogar wenn nur wenig Raum zur Verfügung steht, lässt sich auf diese Weise eine wunderschöne „Wasserlandschaft“ erstellen.

Da „lebt“ der Miniteich auf

Wo ein Miniteich angelegt wird, sollten einige „tierische“ Bewohner natürlich keineswegs fehlen. Hervorragend geeignet sind da zum Beispiel Bitterlinge und Teichmuscheln. Über kurz oder lang finden sich bestimmt auch noch Frösche, Molche oder Libellen ein. Selbstverständlich muss darüber hinaus auch eine adäquate Bepflanzung her.

Die Sumpfschwertlilie, der Blutweiderich oder aber die Blumenbinse sind unter anderem die idealen Gewächse für einen schmucken Miniteich in den heimischen Außenanlagen. Der Tannenwedel, die Krebsschere oder das Hornblatt zählen diesbezüglich ebenso zu den beliebtesten
Pflanzenarten in einem Miniteich.

Denn sie wachsen nicht zu schnell, sie sind widerstandsfähig und zeichnen sich überdies durch eine vergleichsweise lange Lebensdauer aus. Die zusätzliche Installation einer Wasserpumpe ist übrigens nicht erforderlich. Denn der benötigte Sauerstoff wird ausschließlich durch die Pflanzen selbst erzeugt.

Die Natur weiß sich schließlich sehr wohl selbst zu helfen. Das bedeutet im Endeffekt also, dass nur ein sehr geringer Arbeitsaufwand bei der Pflege des Miniteiches erforderlich ist. Umso größer ist dafür die Freude, die man bei der Beobachtung der tierischen und pflanzlichen Bewohner haben wird.

Die Gestaltung eines Wasserbeckens

Im Allgemeinen besteht ein Wasserbecken aus einem geräumigen Gefäß, das mit Lehm, Pflanzsubstrat und einer individuellen Bepflanzung ausgestattet ist. Wer mag, setzt darüber hinaus noch die eine oder andere Teichschnecke ein. Eine rasche Vermehrung derselben ist meist schon im Vorfeld sicher.
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Je breiter bzw. tiefer das Wasserbehältnis ist, desto mehr Pflanzen können darin Platz finden. Zu den am häufigsten verwendeten Pflanzen in einem Wasserbecken zählt der Rohrkolben. Diese Pflanzenart ist widerstandsfähig und vermag selbst im Winter Frost und Feuchtigkeit zu trotzen. Hin und wieder kommt es aber vor, dass sich im Behältnis lästige Fadenalgen bilden.

Diese sehen nicht nur unschön aus und lassen das Wasser noch dazu unsauber erscheinen. Auch auf die Bildung von Blüten an den Rohrkolben wirkt sich ein übermäßiger Algenbefall negativ aus.

Das Wasserbecken findet selbst auf kleinstem Raum Platz.

Frei nach dem Motto: „Platz ist in der kleinsten Hütte“ wird sich gerade für das Wasserbecken ein

adäquater Standort auf dem Balkon, im Garten oder auf der Terrasse finden lassen. Es ist in jedem Fall eine einzigartige Methode, das kostbare Element Wasser auf niveauvolle Weise „in Szene zu setzen“ und dabei zugleich die optischen Gegebenheiten eines Raumes aufzuwerten.

Wasserbecken sind in vielen Farben, Formen und Größen erhältlich und verwöhnen mit ihrem leisen und zugleich beruhigenden Geplätscher die Sinne. Natürlich ist es durchaus auch möglich, ein Wasserbecken als Brunnen zu gestalten.

Zu diesem Zwecke ist es jedoch vonnöten, einen speziellen Wasserzulauf zu bauen. Nicht fehlen sollten dabei vor allem eine passende Schlauchdurchführung sowie eine Aquarienpumpe. So entsteht nach und nach ein „botanisches“ Kunstwerk.