Teichfilter / Filter für Gartenteiche einsetzen?

Teichfilter / Filter für Gartenteiche einsetzen?

So schön ein selbst gestalteter Gartenteich auch aussehen mag: stets zu berücksichtigen ist immer auch die Tatsache, dass ein künstlich angelegtes Biotop nicht annähernd das hervorragende, biologische Gleichgewicht eines Teiches zu erreichen vermag, welcher einzig und allein von Mutter Natur geschaffen worden ist - und zwar gänzlich ohne den kreativen Einfluss des Menschen.

Wer aber trotz allem die teils erheblichen, baulichen Anstrengungen und die oftmals recht hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten für die Erstellung eines Gartenteiches auf sich nimmt, hat wohl

mit Sicherheit das Ziel vor Augen, für einen möglichst langen Zeitraum Freude an seiner Garten-Wasserlandschaft zu haben.

Dementsprechend stellt sich nunmehr auch für den Erbauer eines Gartenteiches die Frage, ob, bzw. inwiefern die Anbringung eines Filters oder gar eines ganzen Filtersystems überhaupt erforderlich ist.

In diesem Zusammenhang sollte in jedem Fall auch der spätere Verwendungszweck - oder auch die Art - des künftigen Teiches berücksichtigt werden: denn ein Gartenbiotop, welches im Nachhinein ausschließlich mit Pflanzen bestückt werden soll,
benötigt nicht immer auch ein ausgeklügeltes Filtersystem und ähnliche hochwertige Geräte.

Hierbei steht stattdessen vielmehr die kontinuierliche Zufuhr von Wasser - und demzufolge auch ein ausreichender Sauerstoffanteil - im Vordergrund, um somit ein gutes Pflanzenwachstum zu gewährleisten.

Sollen allerdings Fische und andere Lebewesen den späteren Wassersee bevölkern, so kann auch hier im Vorfeld abgewägt werden, inwieweit beispielsweise eine intensivere Pflanzenbestückung in Relation zur geplanten Bevölkerungsdichte der Unterwassertiere sinnvoll sein würde.

Denn die hervorragende Abgabe von Sauerstoff (Achtung: sie kann je nach Art und Beschaffenheit der jeweiligen Wasserpflanze stark variieren, eine genaue diesbezügliche Beratung ist freilich in jedem Zoo- oder Gartenfachhandel möglich) kann selbstverständlich für eine effektive Filterung des im Teich enthaltenen Wassers genutzt werden. Dabei muss jedoch stets auch der von der individuellen Fischsorte benötigte Sauerstoffgehalt berücksichtigt werden.

Wichtig ist dabei, schon im Vorfeld zu überprüfen, welcher Unterwasserbewohner welchen Sauerstoffbedarf hat und welche Pflanzen diese Sauerstoffabgabe demzufolge auch gewährleisten können. Darüber hinaus muss diesbezüglich auch das richtige Verhältnis errechnet werden. Als Faustregel gilt im Allgemeinen, dass pro 1,25 Liter Wasser nicht mehr als ein halbes Kilogramm Fisch eingesetzt werden darf.

Gleichermaßen könnte allerdings erwogen werden, ob eine entsprechende, kontinuierliche Wasserreinigung für das jeweils geplante Vorhaben ausreicht.