Brunnen zur Gartenbewässerung - Kosten und Nutzen
Die Bewässerung eines Gartens kann sehr kostenintensiv werden. Gerade in der heutigen Zeit, wo das Leitungswasser immer teurer wird und auch aus Umweltschutzgründen nicht als Gießwasser verwendet werden sollte, sind viele auf der Suche ...nach einer dauerhaften Alternative.
Ein Brunnen (siehe: Brunnen bohren) zum Beispiel verleiht dem Garten, wenn er denn mit Stil angelegt wurde, ein weiteres Highlight und bietet außerdem die Möglichkeit, seinen Garten jederzeit ohne schlechtes Gewissen ausgiebig zu wässern. Doch was kostet der Bau eines Brunnens? Welche Arbeiten sind nötig? Und stehen am Ende Kosten und Nutzen in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander?
Leider ist es so, dass es in den wenigsten Fällen damit getan ist, mit der Schaufel im Garten ein Loch zu graben und schon sprudelt das Wasser hervor. In einigen Bundesländern muss man als erstes eine Genehmigung zum Brunnenbau einholen. Diese legen fest, wie tief man überhaupt graben darf. Die Genehmigung nennt sich in diesem speziellen Fall Schachtgenehmigung.
Ist die Genehmigung erteilt, muss eine Grundwasserader aufgespürt werden, welche dann mit Hilfe von Spezialgeräten angebohrt wird. Für diese Arbeiten sind im allgemeinen Fachbetriebe wie zum Beispiel Gartenbaubetriebe nötig.
Wurde das ...
Loch nun endlich gebohrt, wird dann das Rohr für den Transport des Wassers verlegt. Danach muss nur noch eine Pumpe installiert werden. Das kann man in der Regel selbst tun. Die Beauftragung eines Profis ist natürlich eine sehr kostspielige Variante. Man kann hier mit ungefähr 1.000 EURO rechnen. Die Kosten werden selten in den ersten Jahren wieder hereingeholt.
Erfahrene Hobby-Handwerker können ihr Glück allerdings auch selber versuchen. Das Loch für den Brunnen kann ebenfalls gut mit einem Rohr geschlagen werden. Dazu benötigt man eine Ramme, die man im Werkzeugverleih mieten kann. Die Arbeit ein wenig erleichtern kann man, in dem man bereits mit einem Erdbohrer vorarbeitet. Mit diesen sind die ersten 2 Meter zu schaffen. Danach kommt die Ramme zum Einsatz, welche das Rohr bis zur Wasserader treibt.
Wie gehabt, muss nun noch die Pumpe installiert werden. Die Selbst-Mach-Variante ist natürlich meist nicht so kostenintensiv, aber trotzdem nicht billig. Mit Miete für die Maschinen und Kosten für das Material können hier auch 500 EURO zusammen kommen. Ganz zu schweigen von der Arbeitszeit und dem körperlichen Einsatz.
Ein eigener Brunnen ist jedoch eine gute Möglichkeit, Kosten und Wasser zu sparen.
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