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Weihnachten 2008
Schwimmendes Laichkraut - Pflege (Potamogeton natans)
Gartenteich - Schwimmpflanzen

Laichkraut - Pflege

Es  gibt viele verschiedene Arten von Laichkräutern und deren Bastarden, was die Bestimmung der einzelnen Arten sehr erschwert. Die bekannteste und häufigste Art ist das Schwimmende Laichkraut. Es kann große Teppiche auf Gewässern bilden.

Es sind ausdauernde, mehrjährige, im Gewässergrund verwurzelte Tauch- oder Schwimmblattpflanzen. Die Tauchblätter wachsen wechselständig und haben eine Blattschneide. Die Blattform kann schmal-linearisch oder rundlich sein. Es gibt zarte Arten, aber auch Pflanzen mit kräftigen Unterwasser- und/oder Schwimmblättern. Einige Arten treiben bis zu drei Meter lange Sprosse aus und besiedeln entsprechend tiefe Gewässerzonen.

Besiedelt werden stehende Gewässer wie Weiher, Teiche, kleine ...
Tümpel und Tauchblattzonen großer Seen, aber auch schwach bis mäßig fließende Gewässer wie Bäche, Flüsse, Kanäle und Gräben. Manche Arten bevorzugen nährstoffärmere Standorte, die meisten aber nährstoffreiche Gewässer. Viele Laichkrautarten sind heute selten geworden. Das liegt an den Eingriffen der Menschen in die Landschaft, an Gewässerverschmutzung, Flussbegradigung, Grabenräumung und künstlichem Fischbesatz.

Das schwimmende Laichkraut ist eine Pflanze, deren Blütenstände zur Windbestäubung aus dem Wasser ragen. Zur Blütezeit von Mai bis August sind die Tauchblätter meist schon abgestorben.  Die kleinen Blüten, deren Farbe von Grün-  bis Brauntönen reicht, stehen in Form einer dichten Ähre zusammen. Die Blütenstände ziehen nach der Bestäubung ins Wasser zurück und gelangen dort zur Samenreife.

Die Früchte sind kleine, harte Nüsse. Verbreitet wird die Pflanze durch die Früchte, die von Wasservögeln gefressen werden. Die unverdaulichen Stücke werden wieder ausgeschieden und können so an einem neuen Standort austreiben. Vermehrt werden kann auch durch Abtrennen der Wurzelausläufer oder bewurzelte Sprossteile. Das schwimmende Laichkraut ist sehr anpassungsfähig. Es übersteht sogar Austrocknungsphasen eines Gewässers im durchfeuchteten Boden. Die Pflanzen reichern das Teichwasser mit Sauerstoff an und bieten vielen Teichtieren Lebensraum.
 


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