|
Gartenteich -
Schwimmpflanzen
|
Wasserhyazinthe - Pflege
Wasserhyazinthen sind krautige, schwimmende Wasserpflanzen. Sie neigen dazu, zu verwildern und andere Arten zu verdrängen. Sie vermehren sich sehr stark und können dafür sorgen, dass Gewässer verlanden. Sie haben keine Fressfeinde und vermehren sich massenhaft. Eine Wasserhyazinthendecke kann ihre Fläche in nur zwei Wochen verdoppeln. In Folge davon sterben die Unterwasserpflanzen wegen Lichtmangel ab und auch die Fische gehen ein. Ein positiver Effekt der Wasserhyazinthe in der Natur ist, dass sie das Wasser, in dem sie leben, von Giftstoffen befreien. Meist sind Wasserhyazinthen mehrjährige Pflanzen. In Europa wird sie hauptsächlich als Zierpflanze für Gartenteiche verwendet.
...
/>Die Blätter bilden sich alle an der Sprossenbasis, meist nur über Wasser. Die Pflanzen treiben mit dick angeschwollenen, aufgeblasenen Blattstielen. Sie fungieren als Schwimmblase. Die Wasserhyazinthe kann aber auch im Schlick wurzeln.
Die Blütenstände bestehen aus bis zu 30 Blüten, ähnlich unserer Hyazinthen. Die meisten blauen Blüten sind zwittrig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Blüten sind eine Augenweide in jedem Gartenteich.
Wasserhyazinthen lieben stehende, mindestens 20°C warme und sonnige Gewässer. Je höher der Nährstoffanteil im Wasser ist, desto üppiger blühen die Pflanzen. Die Wassertiefe sollte mindestens 20 cm betragen.
Vermehrt wird die Wasserhyazinthe durch das Abtrennen von Ausläufern oder Tochterrosetten. Bei geeigneten Bedingungen erreichen diese schon nach fünf bis acht Tagen die Größe der Mutterpflanze. Die Vermehrung durch Samen kommt selten zustande.
In Deutschland ist die Wasserhyazinthe zum Deko-Hit avanciert. Gerade in Glasgefäßen wie Vase nsind sie besonders dekorativ. Naturnahe und frische Dekorationsideen sind in. Außerdem wird aus den Stielen der Pflanze das beliebte Korbgeflecht gewonnen, aus dem die verschiedensten Gefäße und Möbel hergestellt werden.
|