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Wassernuss - Pflege (Trapa natans) |
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Gartenteich -
Schwimmpflanzen
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Wassernuss - PflegeDie Wassernuss wird auch Wasserkastanie genannt und ist eine sehr dekorative, einjährige Wasserpflanze. In Deutschland ist sie vom Aussterben bedroht und steht unter Naturschutz.
Die Wassernuss kommt in stehenden Gewässern vor. Sie bevorzugt kalkarme, nährstoffreiche, sonnige bis halbschattige und sommerwarme Gewässer, wie Altwässer, Humusschlammseen und Teiche. Die krautige Pflanze ist im Boden fest verankert, obwohl sie keine Wurzeln besitzt. Die Blattstiele haben Schwimmkörper, wodurch die fächerförmigen Laubblätter rosettenartig an der Wasseroberfläche schwimmen. Im Herbst verfärben sich die Blätter rot und sterben ab.
Die Wassernuss blüht von Juli bis August. Die Blüten sind unscheinbar, weiß und
radiärsymmetrisch. Es entwickelt sich eine dunkelbraune, hartschalige Frucht, welche an zwei, oft auch an vier Enden mit spitzen Dornen bewehrt ist. Mit den Dornen kann sie sich im Seegrund verankern. Die Früchte überwintern im Grundschlamm und keimen im kommenden Jahr bei Wassertemperaturen von mindestens 12°C. Die Nüsse dürfen nicht austrocknen und müssen unter Wasser gelagert werden, um ihre Keimfähigkeit nicht zu verlieren.
Die Frucht enthält einen weißen Kern, der bis zu 20 % aus Stärke besteht. Die Frucht der Wassernuss ist essbar, muss jedoch erhitzt werden, um die Toxizität abzubauen. In einigen Ländern wurde sie in der Volksheilkunde eingesetzt. Ihre medizinische Wirkung ist aber nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Beim Kauf einer Wassernuss sollte man darauf achten, dass die Pflanze nicht von ihrer Nuss getrennt ist. Die Chancen, solche Pflanzen zur Entwicklung zu bringen, sind gering.
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