Ufermatten für den Teich verlegen – Gartenteich

Ufermatten für den Teich verlegen – Gartenteich

Ufermatten dienen zum einen der Verschönerung des Teichrandes, zum anderen lassen sich Pflanzen auf ihr leichter ansiedeln. Wurzeln können sich einfach besser halten.

gartenteich6_flUfermatten sind in der Regel aus Polyprophylenfasern und 0,5 cm dick.

Sie besitzen eine Kunststoff-Krallschicht auf einer Trageschicht aus Flies. Positiv ist auch, dass die Teichfolie durch die Ufermatten vor UV-Strahlen geschützt wird. Das verhindert, dass die Folie schnell altert. Außerdem wird verhindert, dass scharfkantige Eisplatten im Winter die Folie verletzen können.

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Ufermatten sollten aus unverrottbarem Material bestehen. Häufig werden Kokosmatten angeboten. Diese sind nicht so gut geeignet, denn sie verrotten recht schnell.

Dauerhaft sichere Ufer

Ufermatten sorgen für dauerhaft sichere Ufer. Die Matte rollt man einfach am Ufer entlang ab. Damit sie nicht aufschwimmt, wird sie mit Sand bedeckt und kann eingesät werden. Man kann sie sogar an einem anderen Platz bewachsen lassen und dann wie einen lebenden Teppich über hässlich aussehende Folienränder legen. Ideal zum bewachsen sind Moose und Blumen.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Ufermatten feinporig sind. Die meisten sind eher grobmaschig. Sand fällt da hindurch, meist hält nur Kies. Auf Kies wachsen aber viele Pflanzen nicht. In feinmaschigen Ufermatten lagert sich Sand und auch Lehm ein und so entstehen optimale Bedingungen für eine Einsaat von Pflanzen. Die Dicke der
Matten sollte mindestens 5 mm betragen, mehr ist noch besser. Nur so entsteht eine gut durchwurzelte, stabile Schicht.

Der Einbau

Die Ufermatte muss am Ufer befestigt werden, damit sie nicht in den Teich abrutschen kann. Es darf allerdings keine Verbindung mit dem Umland entstehen, denn dadurch kann Wasser aus dem Teich gesaugt werden. Entscheidend ist die richtige Breite der Matte. Ufermatten lassen sich am besten mit einem scharfen Cuttermesser schneiden. Liegt die oberste Terrasse des Teiches 10 bis 20 cm unter der Wasseroberfläche, reicht eine etwa 60 bis 70 cm breite Ufermatte. Liegt die Terrasse tiefer, muss eine breitere Matte verwendet werden, über einen Meter breit. Ist die nächstgelegene Terrasse im Teich zu tief, kann man Taschenmatten nutzen. Sie werden mit Sand gefüllt, wodurch sie nicht aufschwimmen. Bei steilen und tief liegenden Ufern und Terrassen sind sie ideal. Ufermatten rollt man einfach aus. In einer Kurve entsteht entweder eine Falte oder man schneidet ein Dreieck heraus. Breite Bahnen können auch quer verlegt werden.

Ufermatten können auch verklebt werden. Das geht am einfachsten mit Heißluft oder notfalls mit einer Flamme. Die Fasern der beiden Seiten verschmelzen so miteinander.gartenteich4_fl

Hartschalen-Teiche

Die schwarzen Ränder der Wasserbecken stören viele. Mit einer Ufermatte kann man diese verdecken, aber die Matte müsste innerhalb des Beckens enden, damit kein Wasser in den Gartenboden entweichen kann. Besser ist, um das Becken eine Sumpfzone anzulegen. Man nutzt dazu Teichfolie und verfährt dann wie oben beschrieben.

Ufermatte einsäen

Man schlämmt die Ufermatte mit Sand ein und streut die Samen einfach darüber. Dünger gehört ebenfalls dazu. Er ist nötig für die Aussaat, sonst wächst nichts. Man nutzt Langzeitdünger. Er gibt seine Nährstoffe über Monate ab, ganz wie die

Pflanzen sie benötigen. Ideal sind Moos und Blumen, jedoch sollte man die Samen nicht mischen. Man sät jeweils in eigene Bereiche. Die Samen werden nicht bedeckt.