Wasserbecken selber bauen, mauern und anlegen

Wasserbecken selber bauen, mauern und anlegen

Ein Wasserbecken im eigenen Garten kann ein herrlicher Rückzugsort sein, an den man immer wieder kommen kann, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen und die Seele baumeln zu lassen.

wasserhahn_flDafür ist es allerdings natürlich in erster Linie einmal notwendig, das Wasserbecken zu errichten.

Denn selbstverständlich muss das jeweilige Wasserbecken einmal errichtet werden, bevor man es nutzen und bestaunen kann. Viele Gartenbesitzer entscheiden sich dazu, das Wasserbecken selber zu bauen.

Auf diese Weise gelingt

es schließlich auch sehr gut, die eigenen Vorstellungen vom Wasserbecken mit einfließen zu lassen und die individuellen Wünsche für die Gestaltung zu berücksichtigen.

Gut geplant ist halb gebaut

Wesentlich ist es natürlich am Anfang, die Ausmaße und auch die Form des Wasserbeckens genau zu planen. Ideal gelingt dies mit einem Plan vom Garten. Ebenso stehen heutzutage aber auch schon Gartenplanungsprogramme zur Verfügung, mit denen das Wasserbecken auch sehr einfach und detailliert am Computer geplant werden kann.

Somit lässt sich zumeist auch in einer 3D-Ansich schon sehen, wie das Wasserbecken später aussehen wird.

Auch an die „tierischen Bewohner“ sollte gedacht sein

In der Regel werden die Wände im Wasserbecken senkrecht gebaut, da dies die einfachste Bauart ist. Allerdings ist es natürlich auch möglich, mit Bausteinen verschiedene Treppen und Etagen auch noch nachträglich anzulegen.

Auf diesen können dann beispielsweise Pflanzen eingesetzt werden. Wichtig ist es allerdings immer, dass das jeweilige Wasserbecken eine Tiefe von zumindest 80 Zentimetern aufweist. Denn im
Winter ist schließlich auch das Wasserbecken nicht vor Frost und Eiseskälte gefeit. Ab einer Tiefe von mindestens 80 Zentimetern können die Fische im Wasserbecken unter der Eisschicht überleben.

Sofern das Loch für das Wasserbecken in der passenden Größe ausgehoben wurde, können die Maurerarbeiten beginnen. Teilweise wird für Wasserbecken auch Beton verwendet. Gerade bei senkrechten Wänden ist dies jedoch nicht unbedingt zu empfehlen, da der Eisdruck hier im Winter zu hoch werden kann und der Beton schnell Risse bekommt.

Auf die Dichtung kommt es an

Ein wesentlicher Punkt besteht natürlich auch darin, das Wasserbecken dicht zu bekommen. Damit dies gelingen kann, ist es möglich, das Wasserbecken mit Teichfolie auszulegen. Da viele Gartenbesitzer jedoch den authentischen Charme eines klassischen Wasserbeckens aufrechterhalten möchten, kommt diese Möglichkeit zumeist nicht infrage.

Stattdessen werden im Wasserbecken zumeist Harze verwendet, damit die Wände abgedichtet werden können und das Wasser auch im Becken bleibt. Entsprechende Harze sind im Fachhandel bzw. im Baustoffhandel erhältlich.wasser1

Eine Wasserpumpe darf nicht fehlen

Wenn ausreichend Platz dafür gegeben ist, wird beim Wasserbecken häufig auch ein Wasserlauf angelegt. Dieser bietet einerseits einen optischen, zusätzlichen Reiz, aber andererseits ist durch den Wasserlauf auch die regelmäßige Durchmischung des Wassers gegeben, sodass dieses immer wieder ausgetauscht wird. Darüber hinaus ist auch das Befüllen des Beckens somit üblicherweise einfacher.

Auch kann durch das bewegte Wasser am Wassereinlauf im Winter die Wasseroberfläche in diesem Bereich eisfrei gehalten werden. Hierbei ist es natürlich besonders wichtig, dass auch der Wasserlauf und die dafür erforderliche Technik schon von Anfang an mit eingeplant werden.

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Denn für den Wasserlauf wird beispielsweise eine Wasserpumpe benötigt, um das Wasser aus dem Wasserbecken an die Quelle zu pumpen und somit zirkulieren zu lassen. Im Fachhandel sind jedoch für den Wasserlauf beim Wasserbecken zumeist sogar fertige Systeme erhältlich, die einfach eingesetzt werden können.

Somit gilt es nur mehr, das Wasserbecken zu befüllen, Fischbesatz und Pflanzen auszuwählen, um den neu gestalteten Garten genießen zu können.