Fischtürmchen - Haltung von Fischen im Turm erlaubt?

Fischtürmchen - Haltung von Fischen im Turm erlaubt?

Das Fischtürmchen für den Gartenteich wird auch in Deutschland immer beliebter. Ein Fischtürmchen ist eine Glasröhre, die einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern aufweist.

koi2_flDiese Glasröhre wird senkrecht im Gartenteich platziert und kann hier entsprechend dazu dienen, um ein Highlight im heimischen Gartenteich darzustellen.

Denn die Glasröhre ist oben geschlossen, aber im unteren Bereich geöffnet und natürlich auch mit Wasser gefüllt. Das Wasser und auch das obere Ende der Glasröhre befinden sich dadurch

aber auch weit über der eigentlichen Wasseroberfläche des Gartenteichs. Somit ist es auch möglich, dass die Fische, die im Teich leben und nicht zu groß dafür sind, unten in die Glasröhre einschwimmen und dann nach oben hinauf steigen.

Somit wird den Fischen ein ungewöhnlicher Blick in den Garten gewährt, den sie in einem normalen Gartenteich wohl niemals erhalten würden. Darüber hinaus hat auch der stolze Gartenbesitzer, der ein Fischtürmchen sein Eigen nennen darf, die Möglichkeit, seine Fische genau zu beobachten. Denn in der Glasröhre wird freilich ein weitaus besserer Blick auf die Fische im Teich gewährt.

Ein „spritziges“ Vergnügen – nicht nur für Fische

Natürlich stellt sich vielen Teichbesitzern häufig auch die Frage, ob die Haltung der Fische im Fischtürmchen auch erlaubt ist. Denn immerhin scheint ein Fischtürmchen, das bis zu einen Meter aus dem Wasser ragt, für viele ein ungewöhnlicher Ort für die Haltung von Fischen zu sein.

Mit einem Durchmesser von etwa 20 Zentimetern mag es zwar manchmal in der Röhre ein wenig beengt zugehen. Vor allem dann, wenn mehrere Fische
gleichzeitig in das Fischtürmchen schwimmen wollen, aber für die meisten Goldfischarten ist es dennoch absolut ausreichend.

Außerdem werden die Fische schließlich nicht nur in dem Fischtürmchen gehalten, sondern das Fischtürmchen stellt für die Fische nur eine Erweiterung ihres Reviers dar. Denn schließlich haben die Fische im Gartenteich auch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie in die Glasröhre einschwimmen und nach oben steigen oder nicht.

Ebenso steht es ihnen auch frei, im Gartenteich zu bleiben. Somit werden die Fische nicht etwa beengt auf kleinem Raum gehalten, sondern haben auch jederzeit die Möglichkeit, die Glasröhre wieder zu verlassen. Diese Möglichkeit darf den Fischen natürlich in keinem Fall verwehrt werden.

Erlaubt oder nicht erlaubt?

Auch die Höhe der Glasröhre stellt für die Fische natürlich kein Problem und auch keinerlei Gefährdung dar. Denn streng genommen handelt es sich beim Fischtürmchen um nichts anderes, als um ein Aquarium. Und schließlich werden auch Goldfische häufig in Aquarien gehalten, die dann ebenfalls in 1 Meter Höhe oder mehr platziert sind.

Somit stellt ein Fischtürmchen keine Gefährdung für die Tiere dar, sofern sie immer auch die Möglichkeit haben, in den Gartenteich zurück zu schwimmen. Durch den Sockel und den Eingang am unteren Ende der Glasröhre wird auch verhindert, dass sich zu große Fische in die Glasröhre verirren und dann womöglich auch nicht mehr aus ihr herauskommen. Somit ist auch hier für die Sicherheit der Tiere gesorgt.

Die artgerechte Tierhaltung steht im Vordergrund

In keinem Fall darf das Fischtürmchen natürlich am unteren Ende ganz verschlossen werden, wenn

sich Fische im Fischtürmchen befinden. Denn zur dauerhaften und ausschließlichen Haltung der Fische in der Glasröhre ist das Fischtürmchen selbstverständlich nicht geeignet.

Wird das Fischtürmchen jedoch artgerecht eingesetzt und den Fischen die Möglichkeit gegeben, auch wieder in den Teich zurück zu schwimmen, so  ist das Fischtürmchen ein optisches Highlight, das in jeden Garten gehört. Denn auch die „tierischen Bewohner“ profitieren von dieser neuen „Aussichtsplattform“.