Sprudelstein im Aquarium und Teich

Sprudelstein im Aquarium und Teich

Sprudelsteine haben zum Teil dekorative Wirkung, sie sorgen aber auch dafür, dass genügend Sauerstoff im Wasser vorhanden ist. Sprudelsteine haben Vor- und Nachteile, die man abwägen muss.

koi4_flIn vielen Aquarien sind sie fester Bestandteil, werden aber nicht regelmäßig, sondern nur im Notfall eingesetzt.

Manchmal kann sich das Gute, was sie bewirken, ins Gegenteil kehren. Viel hilft nicht immer viel.

Sprudelstein im Aquarium

In einem normal bepflanzten Aquarium mit ausreichend Pflanzen ist ein Sprudelstein eigentlich nicht nötig. Es

ist aber günstig, wenn man immer einen zur Hand hat, falls mal ein Notfall eintritt. Diesen erkennt man daran, dass die Fische an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen.

Mit einem Sprudelstein kann man in relativ kurzer Zeit viel Sauerstoff ins Wasser bekommen. Durch die Sauerstoffblasen wird Kohlendioxid aus dem Wasser getrieben. Das ist besonders wichtig, wenn sich kaum Pflanzen im Aquarium befinden. Diese produzieren nämlich ansonsten den Sauerstoff und eigentlich auch in ausreichender Menge. Bei hohen Temperaturen im Becken, bei wenig Pflanzen und bei Fäulnis im Becken (toter Fisch) ist der Sauerstoff aber nicht ausreichend. Ein Sprudelstein bringt Abhilfe. Tagsüber reicht eigentlich das natürliche Licht, damit die Pflanzen ausreichend Sauerstoff produzieren. Nachts sieht die Sache
anders aus. Da verbrauchen die Pflanzen Sauerstoff, statt ihn herzustellen. Da kommt der Sprudelstein zum Einsatz. Aufnehmen können die Pflanzen den Sauerstoff nämlich auch nachts und für die Fische ist er sowieso gut.

Sprudelstein im Teich

Der Sprudelstein im Teich hat meist eine dekorative Aufgabe. Über ein Loch, welches durch den gesamten Stein geht, wird mittels einer Pumpe und einem Steigrohr Wasser nach oben befördert, welches dann durch die Öffnung austritt. Das Wasser sprudelt über den Stein und läuft daran herab wieder in den Teich hinein. Das Plätschern ist angenehm zu hören, sehr entspannend. Am besten verwendet man einen Schaumsprudler, dann plätschert das Wasser nur. Fontänen sind nicht so geeignet, die optische Wirkung ist einfach nicht dieselbe.

Ein Sprudelstein kann aber auch, genau wie im Aquarium für Sauerstoff sorgen. Besonders im Winter werden diese Steine dann eingesetzt, wenn die Pflanzen die Sauerstoffproduktion einstellen. Der Sprudelstein hält auch die Eisfläche an der Stelle offen, an welcher die Blasen nach oben steigen. So können auch die Faulgase, welche durch die Zersetzung der Algen und Unterwasserpflanzen entstehen, entweichen. Die Bläschen sehen außerdem gut aus, besser als mancher Eisoffenhalter. Durch das von den Blasen bewegte Wasser entstehen bei Frost Eisberge um den Sprudelstein, welche sich täglich von ihrer Form her verändern.

Quellsteine im Teich im Winter haben aber auch einen Nachteil. Das Wasser kühlt aus, je nachdem, von wo die Pumpe das Wasser absaugt. So werden im Wasser oft Temperaturen erreicht, die unter denen liegen, die das Wasser hätte, wäre die Oberfläche zugefroren. Für Fische kann das zu kalt sein. Ideal ist es deshalb, wenn das Wasser etwas wärmer ist, es sozusagen erwärmt wird. Es gibt entsprechende Technik zu kaufen.