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Chinesischer Knoblauch - Anbau und Verwendung

Chinesischer Knoblauch (Allium sativum var. pekinense) unterscheidet sich etwas von dem normalen Knoblauch, den man bei uns gemeinhin so kennt. Er hat nur eine Zehe, die ist größer und rund und nicht viele kleine Zehen, die ringsum angeordnet sind.

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chinesische Knoblauch ist kleiner. Er hat aber einen guten Geschmack, wie der „normale“ Knoblauch und man riecht nach dem Essen nicht so intensiv aus dem Mund. Der Knoblauch lässt sich leicht schälen.

Der Chinesische Knoblauch wird hauptsächlich in China produziert. Die Chinesen lieben Knoblauch und benötigen Unmengen davon. Der Chinesische Knoblauch ist einfach und schnell zu verarbeiten und deshalb dort sehr beliebt. Es gelangt auch immer mehr von diesem Knoblauch nach Europa. Chinesischen Knoblauch bekommt man in der Gemüseabteilung in Supermärkten. Er liegt meist beim normalen Knoblauch und wird häufig in kleinen Körbchen angeboten.

Anbau

Den ersten Chinesischen Knoblauch wird man im Supermarkt kaufen müssen, es sein denn, man hat ...



das Glück und kann von irgendwoher Brutknöllchen beziehen. Die Rundlinge, wie die Zehen auch genannt werden, pflanzt man im Spätsommer etwa zwei Zentimeter tief im Garten ein. Die Erde darf nicht zu nass sein, lieber etwas trockener halten. Die Zehen treiben recht schnell aus. Zum Überwintern lässt man die Rundlinge im Beet. Im Frühjahr kann man ernten. Allerdings kann man im Frühling auch noch einmal Pflanzen. Dann ist die Ernte im Herbst.

Man bekommt aus jeder Mutterzwiebel nur eine neue Zehe. Weil bei uns einfach die lange Wärme fehlt, werden diese Zehen meist nicht so groß wie die, die man zu kaufen bekommt. Was aber günstig ist, die Pflanze bildet Brutzwiebeln aus und mit denen kann man neuen Knoblauch ziehen.

Brutknöllchen-Anbau

Brutknöllchen hat einige Vorteile. So sind die fertigen Knollen größer und die Pflanze ist insgesamt gesünder. Das hat den Grund, dass Nematoden, ein verbreiteter Schaderreger bei Knoblauch, nicht über Brutknöllchen übertragen werden. Aus den größten Brutknöllchen entwickeln sich die größten Rundlinge.

Brutknöllchen werden im Herbst oder im Frühjahr angebaut. Wenn man im März/April beginnt, hat das den Vorteil, dass die Kulturdauer kürzer ist. Somit ist die Unkrautbekämpfung vereinfacht. Außerdem kann die Knoblauchfliege die Pflanzen nicht zu sehr schädigen. Der Herbstanbau bringt in der Regel kräftigere Pflanzen hervor. Es kommt aber immer mal vor, dass diese Brutknöllchen bereits im ersten Frühjahr voll entwickelt sind. Die Rundlinge sind dann aber bedeutend kleiner. Dieser Vorgang ist nicht erwünscht. Die Zehen sind für die Verarbeitung zu klein. Man kann sie nur noch als Pflanzgut verwenden.knoblauch3_ca

Brutknöllchen können gut gelagert werden. Ein dunkler, trockener und kühler Raum ist ausreichend. Die Brutknöllchen pflanzt man in einem Abstand von 10 cm. So Anfang Juli zieht das Kraut ein, so dass von dem Chinesischen Knoblauch gar nichts mehr zu sehen ist.  Nachdem man die Rundlinge ausgegraben hat, werden sie bis zum nächsten Anbau im Oktober warm und trocken gelagert. Eingepflanzt werden sie mit einem Abstand von 10 bis 15 cm. Der Reihenabstand sollte etwa 30 cm betragen.

Verwendung

Der Chinesische Knoblauch kann genau so verwendet und genutzt werden, wie der Knoblauch, den man sonst verwendet. Geschmacklich gibt es kaum einen Unterschied.

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