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Gemüsegarten -
Gemüse & Gemüsearten
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NachtschattenDer Nachtschatten, lat. Solanum rantonnetii, ist eine Gattung der Familie der Nachtschattengewächse, die zwischen 1000 bis 2300 Arten enthält.
Die bekanntesten Nachtschattengewächse in unserer Region sind die Kartoffel, die Tomate und die Aubergine. Diese gehören zu den Nutzpflanzen. Die Nachtschattengewächse bringen aber auch noch Zierpflanzen und Heilpflanzen hervor.
Als Zierpflanze ist der Nachtschatten als Kartoffelbaum oder Enzianbaum/ -strauch bei uns bekannt. Er hat seine Heimat in Südamerika, dort in Argentinien und Paraguay. Aufgrund seiner Herkunft ist er nicht winterhart und wird hier als Kübelpflanze für Terrasse, Balkon und Wintergärten verwendet. Im
Winter benötigt er einen hellen und frostfreien Platz mit einer Temperatur zwischen 4 bis 10 Grad. Vor dem Einräumen in das Winterquartier kann er kräftig zurückgeschnitten werden.
Der Nachtschatten ist ein Strauch mit einer Höhe von 150 bis 200 Zentimeter. Um diese Höhe zu erreichen, braucht er allerdings eine Kletterhilfe. Fehlt diese, bleibt er ein kleiner Strauch, der Triebe bis zu einer Länge von 40 Zentimetern ausbildet.
Der Nachtschatten blüht vom Juli bis in den Oktober hinein mit blauvioletten Blüten.
Als Standort wünscht er sich einen Platz in sonniger Lage in einem durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Der Nachtschatten muss reichlich gegossen und regelmäßig, am besten wöchentlich, gedüngt werden.
Zur Vermehrung entfernen Sie im Sommer von der Altpflanze ein paar Triebe und setzen diese als Stecklinge in einen Topf in die Erde. Achten Sie bei den Triebstecklingen darauf, dass diese möglichst noch keine Blüten haben, dafür aber über Knospen (Augen) am Zweig verfügen, da sich daraus die neue Pflanze bildet. Die jungen, noch empfindlichen, Pflänzchen sollten über Winter an einem 14 bis 18 Grad warmen, hellen Ort aufgestellt werden.
Es ist möglich, dass der Nachtschatten blühfaul ist und stattdessen nur wächst und lange Triebe ausbildet. Hier sollten Sie beachten, dass vor dem Einräumen zur Überwinterung radikal zurückgeschnitten wird. Als Geheimtipp gilt noch, die Pflanze bei Nachtfrösten draußen zu lassen. Daraufhin wirft diese zwar die ersten Blätter ab, doch soll dann eine ergiebige Blüte folgen.
Ein Hinweis zum Schluss: Durch ihre Zugehörigkeit zu den Nachtschattengewächsen sind alle Teile der Pflanze giftig.
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