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Gemüsegarten -
Gemüse & Gemüsearten
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SchwarzwurzelnSchwarzwurzel lieben humosen, lockeren, und vor allem tiefgründigen, feuchten Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Bei der Aussaat empfiehlt es sich Saatbänder zu verwenden, so spart man sich das Verziehen. Frische Samen, die einjährig sind, eignen sich besser zur Aussaat, als ältere Saat. Beim letzteren kann es durchaus passieren, dass bis zur Ernte zwei Jahre vergehen. Schwarzwurzeln brauchen viel Feuchtigkeit. Deshalb bei Trockenheit intensiv wässern. Man sollte pro Quadratmeter etwa 20 Liter Wasser rechnen. Mulchen hilft dabei, den Boden feucht zu halten.
Auf keinen Fall nach Möhren oder Tomaten anbauen. Besonders günstig sind Kartoffeln, Gurken, Porree oder Sellerie als
Vorkultur. In Mischkultur eigenen sich Bohnen, Kohl, Kohlrabi, Spinat, aber auch Salat sehr gut.
Die Blütensätze sollte man sofort entfernen. Im Winter sollten die Beete mit Stroh oder einer dicken Schicht Mulch abgedeckt werden, wegen Wühlmausgefahr. Schwarzwurzeln kann man im Keller sehr gut einlagern, im feuchten Sand. Damit aber das Aroma besser enthalten bleibt, können die Schwarzwurzeln auch in Erde eingeschlagen und mit Laub abgedeckt werden.
Schwarzwurzel gehören zu den vitaminreichen Gemüsesorten. Sie sind reich an den Vitaminen A, alle B-Vitamine, C und E. Weitere Inhaltsstoffe sind Asparagin, Cholin, Eisen, Kalium, Kalzium, und Inulin. Schwarzwurzeln sind reich an Ballaststoffen. Bei der Ernte ist es empfehlenswert, Handschuhe zu tragen, da die Wurzeln leicht und stark abfärben. Mit Essig-/Zitronenwasser lassen sich nicht nur die Hände gut reinigen, sondern kann man die Wurzeln auch in dieses Wasser einlegen. So bleiben sie weiß. Schwarzwurzeln werden gerne von Wühlmäusen heimgesucht. Andere Schädlinge lassen sie weitestgehend in Ruhe. Um eine Verzweigung der Wurzeln zu verhindern, Boden tiefgründig lockern. Echte Mehltau kommt auch vor, hier mit Neem dagegen angehen.
von Hajnalka Prohaska
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