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Bauanleitung für Hochbeete

Hochbeete sind Gartenbeete, die nicht ebenerdig angelegt sind, sondern erhöht gebaut wurden. Zum Einsatz kommen Hochbeete oftmals in sehr naturnahen Gärten oder dort, wo für einen Nutzgarten oder ein Blumenbeet kein Platz ist, wie beispielsweise ...



auf dem Balkon oder der Terrasse.

Ein Hochbeet kann man mit nur wenigen Handgriffen selbst bauen. Für den Bau hat sich Holz besonders etabliert, denn es ist sehr robust und damit langlebig. Alternativ bietet sich aber auch Stein für die Gestaltung von einem Hochbeet an.

Bauanleitung für Hochbeete - die Vorbereitungen

Der ideale Standort für ein Hochbeet ist eine Nord-Süd-Ausrichtung, da so das natürliche Sonnenlicht am besten ausgenutzt werden kann. Die Form von einem Hochbeet ist in der Regel rechteckig.

Bevor es aber an den eigentlichen Bau eines Hochbeets geht, muss die Größe ermittelt werden, die sich vor allem nach der zur Verfügung stehenden Fläche richtet. Aber auch die eigene Körpergröße spielt bei der Berechnung der Größe des Hochbeets eine wichtige Rolle, denn schließlich soll man hinterher ja auch problemlos die Gartenarbeit und Pflege des Hochbeetes vornehmen können.

Ist dann die Größe ermittelt, gilt es, auszurechnen, wie viel Material benötigt wird. Dies wiederum ...



ist davon abhängig, ob Steine oder Holz verwendet wird. Wird Holz gewählt, hat sich Lärchenholz sehr etabliert, wobei auch tropische Hölzer gerne zum Einsatz kommen, da sie auch im Hinblick auf die Optik meist allen Ansprüchen gerecht werden.

Schritt für Schritt Bauanleitung für Hochbeete

Zunächst wird eine Grube ausgehoben, die 20 bis 30 Zentimeter tief in das Erdreich reicht. Der Boden wird dann mit einem engmaschigen Draht, z.B. Kaninchendraht, ausgelegt, damit von unten Wühlmäuse und andere Kleintiere nicht in das Hochbeet eindringen und einen Schaden anrichten können.

Entsprechend der geplanten Größe des Hochbeetes werden dann die Holzbalken zugeschnitten und mit Kanthölzern so verbunden, dass sich ein Rechteck ergibt. Die Innenwände des Hochbeetes sollten dann mit einer Folie verkleidet werden, wobei sich herkömmliche Teichfolie besonders gut anbietet.

So kann verhindert werden, dass das Holz des Hochbeets mit der Zeit von Innen verrottet. Das Auskleiden mit Folie ist im Übrigen auch dann zu empfehlen, wenn man sich für ein Hochbeet aus Stein entscheidet. Auch wenn Stein nicht verrotten kann, schützt man ihn so vor Verschmutzungen und auch davor, dass durch Regen und das Gießen das Erdreich aus dem Hochbeet geschwemmt wird. Zudem kann Stein mit der Zeit unansehnlich werden.

Nun ist im Grunde genommen das Hochbeet fertig und kann gefüllt werden. Die erste Schicht sollte dabei aus einem groben Baumschnitt bestehen, da so für eine gute Durchlüftung gesorgt ist.

Dann kommt eine Schicht aus Grasabfall und Laub, wobei auch Grünabfälle und gehäckselter Strauchschnitt untergemischt werden können. Erst dann werden Gartenerde und Kompost aufgebracht. Nun kann man die Blumenzwiebeln, Kräutersamen und Co. in das Erdreich einbringen.



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