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Hochbeete anlegen und bauen

Hochbeete sind in Deutschland sehr weit verbreitet, denn sie bieten gegenüber dem herkömmlichen Beet eine ganze Reihe von Vorteilen. So erwärmt sich beispielsweise ein Hochbeet wesentlich schneller und man kann seine Gartenabfälle optimal weiterverwenden.

Zudem ...



bieten sich Hochbeete an, wenn der vorhandene Gartenboden nicht tiefgründig genug für die Gestaltung von Blumenbeeten oder die Anlage von Kräutergärten ist.

Daneben ist es älteren oder auch gehbehinderten Menschen möglich, durch das Hochbeet der Leidenschaft des Gärtnerns nachzugehen.

Einer der größten Vorteile, der durch das Hochbeet anlegen gegeben ist, ist das barrierefreie Arbeiten am Beet. Man muss sich nicht mehr bücken, um der Gartenarbeit nachzugehen. Da in einem Hochbeet immer wieder Humus nachgeschüttet wird, ist der Boden immer tiefgründig genug, sodass auch tiefwurzelnde Pflanzen wie beispielsweise Mohrrüben angebaut werden können.

Daneben profitieren aber auch viele weitere Pflanzen von der Tiefgründigkeit eines Hochbeets. Des Weiteren kann man ein Hochbeet bequem auch auf der Terrasse oder dem Balkon anlegen.

So kann man sich auch ein Blumenbeet oder Gemüsegarten zulegen, wenn man gar keinen Garten hat oder diesen lieber mit einer Rasenfläche versehen möchte, damit die Kinder viel Platz ...



zum Spielen haben.

Hochbeete anlegen - eine Anleitung

Ein Hochbeet anlegen sollte am besten an einem Standort in Richtung Norden oder Süden erfolgen. Erbaut wird es praktischerweise in einer rechteckigen Form. Der Umbau erfolgt in der Regel aus dicken Bohlen und Kanthölzern, wobei alternativ auch ein Umbau aus Stein erfolgen kann.

Zunächst muss geplant werden, wie groß das Hochbeet überhaupt werden soll. In Bezug auf die Größe sollte man beim Hochbeete bauen darauf achten, dass es nicht zu tief wird. Auch der hintere Bereich des Hochbeets sollte bequem erreichbar sein. Ansonsten gestaltet sich die Beetarbeit sehr schwer.

Als Maß kann man sich dabei an seiner eigenen Armlänge orientieren. Entsprechend dieser Größe müssen dann die Holzplanken zugeschnitten werden. Die einzelnen Planken werden dann mit den Kanthölzern verbunden, sodass ein rechteckiger Kasten entsteht. Stützen kann man die Ecken mit Eckwinkeln, da so eine größtmögliche Stabilität geschaffen werden kann.

Ist der Kasten fertig, wird ein engmaschiger Draht, hier bietet sich ein Hasengitter an, in den Kasten gelegt. Dadurch wird verhindert, dass Kleintiere wie beispielsweise Mäuse, in das Innere gelangen und die Zucht der Pflanzen zunichte machen können.

Daneben kann man auch eine Innenverkleidung mit Folie vornehmen, was zum einem die Lebensdauer des Holzes verlängert und auf der anderen Seite auch vor einer Austrocknung des Beetes schützt.

Sind diese Arbeiten erledigt, bietet es sich an, zuerst eine Schicht aus Kies und Sand in das Hochbeet einzufüllen, da so eine ideale Drainage geschaffen werden kann. Im Anschluss wird das Hochbeet mit Mutterboden und Humus gefüllt und es kann schon mit der Bepflanzung losgehen.

Wichtige Tipps für das Hochbeete anlegen und bauen

Entscheidet man sich für einen Umbau aus Holz, sollte man auf ein sehr witterungsbeständiges Holz setzen. Sehr etabliert hat sich an dieser Stelle Lärchenholz, denn es gilt als eines der widerstandsfähigsten Hölzer für den Gartenbau.

Entscheidet man sich hingegen für ein naturbelassenes Holz, ist die Lebensdauer des Hochbeets um einiges geringer. Handelt es sich um ein druckimprägniertes Holz, ist zwar die Lebensdauer gesteigert, dafür sind chemische Bestandteile im Holz vorhanden, die an das Erdreich abgegeben werden.



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