Erbsen - Anbau im Garten, Nährwerte und Zubereitung

erbsen1_flErbsen erfreuen sich bei Groß und Klein enormer Beliebtheit. Die kleinen, zarten und zudem häufig noch süßen grünen Kugeln schmecken lecker und sind enorm vielseitig.

Frisch gibt es sie leider nur im Sommer im Supermarkt zu kaufen, eingefroren oder als Konserve das ganze Jahr über.

Wer einen Garten besitzt, kann Erbsen selbst anbauen. Allerdings sind sie nicht unbedingt anspruchslos. Einen Versuch ist es aber trotzdem allemal wert.

Der Anbau der Erbse im eigenen Garten – was muss man wissen?

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Zuerst einmal muss man wissen, dass Erbsen in die Höhe und Breite wachsen. Sie brauchen dementsprechend ausreichend Platz. Erbsen können bis zu 2 Meter groß werden. Damit sie optimal gedeihen und daraus folgend eine reiche Ernte abwerfen, sollten sie ein Gerüst zum Klettern bekommen. Dazu aber später.

Zu Beginn werden die Erbsen ausgesät. Das ist unkompliziert und sollte zwischen Mitte März und Mitte April erfolgen. Die Erbse möchte einen tiefgründigen, humusreichen Boden. Es darf auf keinen Fall am gewählten Standort zu Staunässe kommen.

Von der Witterung her haben Erbsen keine besonderen Wünsche. Diesbezüglich werden sie mit allen Gegebenheiten fertig, wenn die Bodenbeschaffenheit stimmt.

Ist der Standort gewählt, muss vor der Aussaat die Rankhilfe angebracht werden. Dazu kann man Maschendraht verwenden oder Hölzer, die einfach in den Boden gesteckt werden. Man kann auch selbst ein Gerüst bauen und dieses um die Pflanzfläche aufstellen. Da kann man  seiner Fantasie freien Lauf lassen, wichtig ist nur, dass eine Rankhilfe vorhanden ist.

Anschließend wird der Boden für die Aufnahme der Saat vorbereitet. Die Saatreihen werden in einem
Abstand von mindestens 40 Zentimetern zueinander gezogen. Möchte man die Erbsen in Doppelreihen anbauen, reicht auch ein Abstand von 20 Zentimetern aus.

Die Saatkörner benötigen jeweils einen Abstand von 5 Zentimetern zueinander. Sie werden in einer sehr geringen Tiefe in der Erde versenkt und gut angedrückt. Haben die Pflanzen eine Höhe von etwa 10 Zentimetern erreicht, wird Erde um den unteren Teil angehäufelt, um für mehr Standfestigkeit zu sorgen.

Während des Wachstums benötigen die Erbsen keine großartige Pflege. Ab und an ein wenig Kompost aufbringen und einer üppigen Ernte sollte nichts im Wege stehen. Gegossen werden sollte nur bei sehr trockenem Wetter.

Zudem sollte die Erde regelmäßig aufgelockert werden, um Unkraut vorzubeugen. Die Blüte erfolgt in Mai und Juni, die Ernte etwa drei bis vier Monate danach.erbsen_fl

Was die Erbse für unsere Gesundheit tut und wie man sie zubereitet

Umso früher die Erbsen geerntet werden, umso süßer sind sie. Möchte man sie roh verzehren, sollte man daher mit der Ernte nicht zu lange warten. Die Erbse ist ernährungstechnisch gesehen eine echte Gesundheitsbombe.

Mit 75 Gramm Erbsen wird beispielsweise der hälftige Tagesbedarf an Vitamin B abgedeckt. Hinzu kommt ein hoher Gehalt an Vitamin C. Das in der Erbse enthaltende Chlorophyll soll vorbeugend gegen Krebs wirken. Auch auf den Cholesterinspiegel haben Erbsen einen positiven Einfluss.

Aus der Küche sind Erbsen keinesfalls mehr wegzudenken. Als Gemüse pur mit Butter oder in Kombination mit Möhren und/oder Mais ist die Erbse ein

absoluter Klassiker auf deutschen Esstischen. Erbseneintopf mit kräftigem Speck steht bei vielen regelmäßig auf der Speisekarte.

Die Erbsen punkten in der Küche vor allen Dingen durch ihre unkomplizierte Zubereitung. Man muss sie nur von der Schote befreien und schon kann man sie essen oder eben garen, ganz wie man möchte. Erbsen werden entweder in Salzwasser gekocht oder einige Minuten in einer Pfanne mit Butter geschwenkt.

Bei letzterer Zubereitungsart muss man anschließend noch eine Prise Salz, eine Prise Muskat und ein bisschen Zucker hinzugeben, fertig sind leckere Erbsen mit Butter, die man zu Kartoffeln und Fleisch essen kann.