Knollensellerie - Anbau, Rezepte, Zubereitung


knollensellerie_flKnollensellerie kommt in der Küche sehr vielfältig zum Einsatz, allerdings nutzen in die meisten doch eher als Zutat in der Suppe oder im Salat, dabei kann man mit Knollensellerie noch viel mehr anfangen.

Wissenswertes zum Knollensellerie

Seinen Namen hat der Knollensellerie von seiner knollenförmigen Wurzel, die in der Küche hauptsächlich verwendet wird. Diese kann einen Durchmesser bis zu 20 Zentimeter erreichen und 500 bis 1.000 Gramm schwer werden.

Ursprünglich stammt der Knollensellerie aus dem Mittelmeerraum, man kann ihn aber auch im

eigenen Garten anbauen. Der Knollensellerie ist in verschiedenen Sorten im Handel. Daher variiert ebenfalls die Form seiner Knolle. Sie kann rund, länglich oder aber platt, oval oder kegelförmig sein.

Der Knollensellerie ist sehr würzig, weshalb er häufig nur in kleinen Mengen in der Küche verwendet wird. Sein Aroma stammt von den enthaltenen ätherischen Ölen. Dazu kommen Eisen, Calcium, Kalium, Vitamin E, Vitamin C, Folsäure und mehrere B Vitamine, die den Knollensellerie zu einem wertvollen Bestandteil einer gesunden Ernährung machen.

Ein Allrounder in der Küche – der Knollensellerie

Wie oben bereits gesagt, kennen die meisten den Knollensellerie nur als Zutat in der Suppe oder im Salat, dabei ist der Knollensellerie ein echter Allrounder. Er kann ähnlich vielseitig wie die Kartoffel verwendet werden, was ihn beispielsweise im Rahmen einer Diät als wertvollen Ersatz derselben attraktiv macht.

So kann aus dem Knollensellerie Püree hergestellt werden, was als Beilage, als Grundlage für Soufflés, Gemüseterrinen oder Suppe Verwendung findet. Sogar Pommes kann man aus Knollensellerie bereiten.

Ein Selleriepüree ist
schnell gemacht. Man benötigt lediglich eine große Knolle Sellerie, Salz, Pfeffer, Béchamelsoße, zwei bis drei Kartoffeln, Butter und Sahne. Der Sellerie wird geschält und in gleich große Stücke geschnitten.

Umso kleiner die Stücke, umso schneller ist der Sellerie durch. Man muss nur darauf achten, dass die Stücke wirklich gleich groß sind, um keine unterschiedlichen Garzeiten zu haben. Mit den Kartoffeln verfährt man ebenso.

Sellerie und Kartoffeln kommen anschließend in einen Topf mit Salzwasser und werden gar gekocht. Hat man die Stücke etwa 2 bis 3 cm groß gemacht, dauert das Garen ungefähr 20 Minuten. Hat das Gemüse den gewünschten Gargrad erreicht, wird es abgegossen.beet-gemuese_fl

Danach werden 2 Esslöffel Béchamalsoße und 30 Gramm Butter eingerührt und hernach wiederum entweder alles durch ein Sieb gestrichen oder mit dem Mixer püriert. Nun erfolgt das Feinabschmecken mit Salz und Pfeffer sowie der Sahne. Zuletzt kann man noch mit Schnittlauchröllchen garnieren. Fertig ist das Selleriepüree. Es passt sehr gut zu Fleisch wie Steak oder Roastbeef.

Knollensellerie aus dem eigenen Garten – wie gelingt der Anbau?

Natürlich kann man Knollensellerie in jedem Supermarkt kaufen, doch aus dem eigenen Garten schmeckt Gemüse nun mal viel besser und das ist auch beim Knollensellerie so. In seiner Heimat wächst der Knollensellerie in Küstennähe.

Im Garten mag er viel Sonne und einen Boden, der nährstoffreich, tiefgründig und feucht ist. Durch seinen Standort in der Nähe des Meeres kann man den Knollensellerie ab und zu mit aufgelöstem Kochsalz düngen.

Bereits im Herbst sollte man den Boden vorbereiten,

will man im kommenden Frühjahr seinen Knollensellerie selber ziehen. Dazu bringt man in den Boden Algenkalk, Hornspäne oder verrotteten Mist ein.

Mitte Mai – unbedingt nach den Eisheiligen, da Knollensellerie sehr kälteempfindlich ist – werden die Pflänzchen mit einem Abstand von ca. 40 cm ins Freie gesetzt. Geerntet wird von Juli bis Oktober.

Zur Lagerung bringt man den Sellerie in einem dunklen Raum mit einer Temperatur von 1 bis 5 °C unter. In einer Kiste mit Sand oder Zeitungspapier bleibt der Knollensellerie lange frisch. Weiterhin kann man ihn bereits kleinschneiden, blanchieren und einfrieren. Bei Bedarf kann man den Knollensellerie einfach auftauen und weiterverarbeiten.