Wie gesund sind Tomaten - Kalorien und Vitamine

TomatenTomaten sind nicht nur äußerst gesund und aus diesem Grund beliebt. Sie lassen sich auch einfach selbst ziehen, sind in verschiedenen Sorten erhältlich und gedeihen sowohl im Garten, im Pflanzkübel, als auch auf einem kleinen Balkon im Blumentopf. Tomaten aus dem eigenen Garten schmecken am besten, werden biologisch angebaut und sind daher besonders gesund im Verzehr. Der geringe Aufwand zur Zucht lässt sie zu einem attraktiven und beliebten Sommergemüse werden.

So gelingt der Anbau von Tomaten

Der Gärtner kann

entweder kleine Pflänzchen kaufen, oder die Tomatenpflanze direkt aus dem Samen ziehen. Gesät wird im März, die Einbringung der Pflanzen im Gartenboden hingegen sollte nicht vor den Eisheiligen erfolgen. Gekaufte, aber auch selbst gezogene Pflanzen werden in einzelnen kleinen Töpfen verbracht und bis zu einer Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 Zentimeter im Gewächshaus oder auf der Fensterbank kultiviert. Beim vorhandenen Gewächshaus ist es nicht notwendig, eine Auspflanzung in den Garten vorzunehmen. Im Gewächshaus gezogene Tomatenpflanzen sind in der Regel kräftiger und ertragreicher, da sie nicht von Witterungsbedingungen beeinflusst werden. Beim Umtopfen selbst sollte der Gärtner sehr vorsichtig mit der zarten Pflanze umgehen und darauf achten, dass der Wurzelballen nicht beschädigt wird. Zum Aussetzen der Pflanzen geht man am besten wie folgt vor:
  • Tomatenpflanze vorsichtig aus dem zu klein gewordenen Topf entnehmen
  • Erde um den Wurzelballen belassen
  • die Pflanze in ein ausreichend großes Pflanzloch setzen
  • Erde auffüllen, Boden leicht andrücken
  • angießen.
Eine Düngung ist frühestens eine Woche nach dem Umpflanzen ratsam, da die Wurzeln sich dann an das neue Erdreich gewöhnt und der Pflanze eine standfeste Position gegeben haben.

Gesunde Tomaten aus dem eigenen Garten

Die Tomate enthält alle lebenswichtigen Vitamine wie
  • Vitamin A
  • Vitamin B
  • Vitamin C
  • und Vitamin A.
Tomaten SortenObendrein enthalten die Früchte er Pflanzen das wertvolle Lykopin, welches sich positiv gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthrose und Krebszellen auswirkt. Bei einem Fettgehalt von 0,2 Gramm pro 100 Gramm Tomaten, kann man nicht nur von einer gesunden, sondern auch von einer kalorienarmen Kost sprechen. Importierte und industriell angebaute Tomaten sind zur Haltbarmachung und der Vorbeugung gegen Schädlingsbefall häufig gespritzt. Im eigenen Garten verzichtet der Gärtner auf diese Option und kann so noch gesündere und garantiert schadstofffreie Tomaten verzehren. Tomaten haben auf 100 Gramm gerechnet nur 18 Kalorien und sind so auch in der Diät mit Ernährungsplan ein wichtiges Gemüse mit unverkennbar positivem Einfluss auf das Ergebnis. Für einen kräftigen Wuchs und eine reiche Ernte, sollte die Tomatenpflanze einen warmen und sonnigen, sowie vor starken Witterungseinflüssen geschützten Standort erhalten. Um eine Pilzerkrankung zu vermeiden, sollten die Pflanzen mit ausreichend Abstand im Boden verbracht und nie zu eng zusammenstehend gepflanzt werden.

Krankheiten und Schädlingen vorbeugen

Tomatenpflanzen entziehen dem Boden reichlich Nährstoffe. Ganz ohne Düngung wird der Gärtner somit keine reiche Ernte verzeichnen und wird nur wenig reifende Tomaten an den
Pflanzen erkennen. Doch kann auf chemische Dünger grundlegend verzichtet werden. Die Verwendung biologischer Dünger wie Kuhmist oder Kompost, hat sich bei der Tomatenzucht bewährt und beinhaltet genau die Nährstoffe, die für ein kräftiges Wachstum und eine reiche Ernte der Tomaten benötigt werden. Die häufigste Erkrankung der

Pflanze ist eine Infektion mit Pilzen. Tomaten müssen vor:
  • dem Pilzbefall
  • der Frucht- oder Stängelfäule
  • der Blütenendfäule
  • der weißen Fliege
  • und vor Schnecken
geschützt werden. Ein Pilzbefall wird gerade von unerfahrenen Gärtnern häufig mit dem natürlichen Mehltau in den Morgenstunden verwechselt. Um zu erkennen, ob die Pflanze wirklich erkrankt ist oder man sich vom Mehltau hat täuschen lassen, sollte die Sichtkontrolle am besten nach der Mittagszeit erfolgen. Der Mehltau hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits verflüchtigt, sodass eine wie Spinnweben aussehende Beschichtung der Pflanze ein sicheres Indiz für eine Erkrankung ist. Eine mangelhafte Ernährung der Pflanze kann ebenfalls zu Krankheiten führen und sie aufgrund der Schwäche auch anfällig für schädliche Insekten werden lassen. Die Düngung, sowie die Entfernung von Unkraut zwischen den Pflanzen sind Aufgaben, die das gesunde Wachstum der Tomatenpflanze unterstützen.

Die Tomate als mehrjährige Pflanze

Fälschlicherweise werden Tomatenpflanzen häufig als einjährige Gemüsepflanzen betrachtet. Doch ist dies ein Irrglaube. Die Pflanze lässt sich im Haus überwintern und kann im Frühjahr wieder im Garten verbracht werden. Ausreichend Licht ist die Grundlage für eine mehrjährige Kultur der Tomaten. Eine Überwinterung ist aber auch in dunkleren Räumen möglich. Je dunkler der Ort zur Überwinterung der Pflanze ist, umso kühler sollte er sein und umso weniger Nährstoffe benötigt die Pflanze. Bei kleineren Pflanzen kann eine Überwinterung auf der Fensterbank in Betracht gezogen werden. Hier ist es durchaus möglich, dass die Pflanze selbst im Winter Früchte trägt. Diese Form der Überwinterung im Haus ist etwa 2 bis 3 Jahre möglich.

Der eigene Garten als Gesundbrunnen

gesunde TomatenDurch ihre kalorienarme und vitaminreiche Beschaffenheit, gehört die Tomate zu den wirklich wichtigen und dabei schmackhaften Details der Ernährung. Um sich wirklich für gesunde und mit Vitaminen reich bestückte Tomaten zu entscheiden, kann der Gärtner im eigenen Anbau dafür Sorge tragen. Die Pflanzen dürfen weder austrocknen, noch zu feucht gehalten werden. Staunässe ist kein Freund dieser Pflanze und führt zu den oben aufgeführten Erkrankungen, sowie zum Faulen der Wurzel. Da es unterschiedliche Tomatensorten gibt, kann sich der Gärtner für eine Frucht mit dem gewünschten Aroma und eine Wuchshöhe und Wuchsbreite nach seinen vorhandenen Möglichkeiten entscheiden.
 
Wie gesund sind Tomaten?

95 Prozent der Tomate ist Wasser. Das ist bei vielen Gemüse- oder Obstsorten so. Die verbleibenden 5 Prozent sind dafür um so gesünder. Darin enthalten sind 13 Vitamine, 17 Mineralstoffe, viele sekundäre Pflanzenstoffe und Fruchtsäuren. Besonders viel sind B-Carotin, Vitamin K, Vitamin C und Folsäure vertreten.

Besonders wichtig sind auch die enthaltenen Carotinoide, welche verantwortlich sind für die rote (gelbe und orange) Farbe der Tomaten. Viele sind eine Vorstufe des Vitamin A und wichtig für gutes Sehen und für den Schutz der Haut und Schleimhaut. Auch wird der Tomate der Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Das liegt vor allem an der Substanz Lycopin, einem speziellen Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieses soll die Zellmembranen schützen. Es bekämpft die freien Radikalen in unserem Körper.

Interessant zu wissen ist, dass Lycopin aus Tomatensaft oder -püree viel besser vom Körper aufgenommen wird, als von frischen Tomaten. Das kommt daher, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höherer Temperatur voll entfaltet. Man kann aber auch schon mit ein paar Tropfen Olivenöl einen guten Ausgleich erzielen.

Wissenschafter empfehlen, etwa 250 Gramm Tomaten zu essen und zwar täglich. Damit leistet man einen Beitrag zur Gesunderhaltung des eigenen Körpers. Tomaten aus dem eigenen Garten sind besonders zu empfehlen. Sie werden gesund behandelt und gepflegt, ohne Chemie und haben keinen langen Transportweg hinter sich. Frisch auf den Tisch, so muss es sein.