Bilder von Zecken, Zeckenbilder

Bilder von Zecken

Hier finden Sie Bilder von Zecken, sowie eine Beschreibung des Körpers einer Zecke. Zecken gehören zu den Spinnentieren, wie man an ihren 8 Beinen unschwer erkennen kann. Etwas spezifischer kann man sie den Milben zuordnen, in deren Familie sie eine eigene Gruppe bilden. Während die Zecken im erwachsenen Zustand acht Beine haben, kann man bei den Larven nur 6 entdecken. Zecken verfügen dabei über zwei Mundwerkzeuge, die in der Wissenschaft Cheliceren genannt werden und mit denen die Zecke in den Wirtskörper eindringt. Auch wenn man umgangssprachlich oft von Zeckenbissen spricht, handelt es sich korrekterweise eher

um einen Stich.

Zecken können bis zu 4 mm groß (siehe Bilder links und rechts) werden, wobei dies natürlich von Art zu Art minimal variiert. Sie tragen außerdem einen Chitinpanzer auf dem Hinterteil. Ist eine Zecke erstmal mit Blut vollgesogen, erkennt man sie relativ leicht, da sie ihre Größe erheblich erhöhen. Wenn Zecken ihre Mundwerkzeuge benutzen, kann man wieder einmal sehen, wie perfekt die Natur manche Mechanismen geplant haben muss, denn es wird dabei wirklich an alles gedacht. Neben einem Gerinnungshemmer, der den Blutfluss zur Saugstelle stärken soll, wird ebenfalls eine Art Klebstoff verspritzt, durch den die Zecke einen besseren Halt hat und auch bei Bewegungen des Wirts nicht abfällt.

Dazu kommt eine Art Betäubungsmittel, durch das die Einstichstelle relativ unempfindlich wird und das Opfer den Einstich für einen möglichst langen Zeitraum nicht bemerkt. Gerade weil die Mundwerkzeuge und auch der Saugrüssel bei weitem nicht so fein ist wie bei meine Mücke, ist dies unbedingt erforderlich. Als letztes kommt auch noch ein entzündungshemmender Stoff zum
Einsatz, damit der Körper des Wirtes nicht durch sein eigenes Immunsystem anfängt die Zecke als Fremdkörper zu bekämpfen.

Beim gemeinen Holzbock gibt es übrigens einige Unterscheidungsmerkmale zwischen männlichen und weiblichen Zecken. So ist der Chitinpanzer bei den Männchen wesentlich ausgeprägter, während die Weibchen grundsätzlich größer werden. Die Gliederung einer Zecke dieser Art lässt sich grob in zwei Teile einteilen. Zunächst das Gnathosoma, welches die Vorderseite mit den Mundwerkzeugen darstellt und dann den restlichen Körperbau, der als Idiosoma bezeichnet wird. Oft kommt es bei der Beobachtung von vollgesogen Zecken vor, dass man das Gefühl bekommt, diese zwei Körperteile passen in keiner Weise zusammen. Dies erscheint jedoch nur so, weil eine vollgesogene Zecke eine riesigen Blutspeicher angelegt hat, der überdimensional groß im Vergleich zum restlichen Körper erscheint (siehe Bilder links und rechts).

Generell verbringen Zecken einen Großteil ihres Lebens damit, auf eventuelle Wirtskörper zu warten, ohne die sie sich nicht ernähren oder fortpflanzen können. Schon während dieser Wartezeit entwickeln sie sich weiter und so werden mit der Zeit aus den Larven Nymphen und erst dann adulte Zecken. Gerade wegen der Fortpflanzung verharren weibliche Zecken übrigens wesentlich länger bei ihrem Wirt als männliche. Ein Zecken-Männchen hat sich nach einigen Tagen gesättigt, während das Weibchen bis zu 2 Wochen Blut saugen kann, um die Eiablage vorzubereiten und mit genügend Nährstoffen auszustatten.

Zecken sind vor allem aufgrund ihrer Gefahr der Krankheitsübertragung gefährlich, wobei natürlich auch

das Blut saugen allgemein nicht gerade angenehm ist. Die Schmerzen eines Zeckenbisses sind aufgrund eine raffinierten Kombination aus Speichelsäften relativ gering, jedoch können sich auch ohne eine FSME oder Borreliose Entzündungen bilden, wenn die Zecke abgefallen ist.

Die Bilder über Zecken konnten Ihnen zusammen mit unserer Beschreibung der Zecke hoffentlich helfen. Weitere Bilder über Zecken finden Sie bei der Suche für Bilder in Google.