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FSME Risikogebiete in DE, Ö und CH
Gesundheit - Wissen für Hobbygärtner - Zecken - Impfung, Zeckenbiss und Entfernung

FSME Risikogebiete in DE, Ö und CH

Die Gefahr, von einer Zecke gebissen zu werden, ist in großen Teilen Deutschlands gegeben, jedoch gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Zeckenbissen. Der Hauptunterschied liegt darin, ob eine Zecke mit FSME infiziert ist oder nicht. Denn nur, wenn eine Infektion vorliegt, besteht die Gefahr der Übertragung beim Biss der Zecke. In Deutschland muss man hauptsächlich im Süden aufpassen, da hier die größte Gefahr besteht, durch einen Zeckenbiss an FSME zu erkranken. Die größten Gefahrenbereiche liegen in Bayern und Baden-Württemberg und im Grenzgebiet zwischen Deutschland Tschechien.

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border="0" />Wer in einem dieser Bereiche wohnt und der Natur im Sommer nahe sein will, sollte sich unbedingt vorher gegen FSME impfen lassen, um später nicht eine böse Überraschung zu erleben. Eine Impfung wird von der Krankenkasse übernommen und ist sehr unkompliziert durchzuführen. Andere große Gefahrenräume liegen in Österreich und der Schweiz. In Österreich muss man vor allem bei Graz und Klagenfurt sehr vorsichtig sein, weil hier das Vorkommen infizierter Zecken besonders hoch ist. Vor allem im Frühling und im Herbst sollte man unbedingt mit langer Kleidung herumlaufen und sich vorher dringend gegen FSME impfen lassen.

Die Schweiz ist insbesondere im Norden um Zürich, Bern und Graubünden gefährdet, wobei die Verteilung der infizierten Zecken sich über den gesamten Norden des Landes erstreckt. Urlauber, die sich die Schweiz als Ziel erwählt haben, würden stark verantwortungslos handeln, wenn sie keine FSME-Impfung durchführen lassen, da die Gefahr einfach zu groß ist. Auch das Kanton Luzern ist von der Zeckenplage betroffen und sorgt immer wieder für neue Fälle von FSME, wobei man dazu sagen muss, dass die Gefahr einer Infektion durch Zeckenbisse in der letzten Zeit auch generell gestiegen ist.

In Deutschland kann es auch selten mal in den mittleren Bundesländern Hessen und Thüringen vorkommen, dass man durch einen Zeckenbiss FSME bekommt, während im Norden Deutschlands das Risiko nahezu ausgeschlossen werden kann. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme, die sich jederzeit ändern kann. Gerade in der letzten Zeit hat sich die Verbreitung der Zecken enorm gesteigert, so dass mehr und mehr auch andere Landesteile von Deutschland betroffen sind. Ob sich dieser Trend aufgrund des Klimawandels in den nächsten Jahren fortsetzen wird, weiß man nicht genau, ist aber eine Gefahr, die man unbedingt bedenken sollte.

In Österreich und auch der Schweiz ist das Zeckenproblem übrigens stärker ausgeprägt als in Deutschland. Vor allem die österreichisch- ungarische Grenze und auch die Region zwischen Österreich und Slowenien ist ziemlich stark von FSME-infizierten Zecken befallen, so dass gerade dort eine besondere Vorsicht geboten ist. Auch als Urlauber aus Deutschland ist es ratsam, vorher einen fachkundigen Arzt aufzusuchen, mit dem man zusammen die Gefahren untersucht und abwägt, ob eine Zeckenimpfung notwendig ist oder nicht. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Mediziner auf jeden Fall zu einer Zecken-Impfung raten, sobald man sich in den gefährdeten Gebieten aufhält.

Man sollte die Zeckengefahr also auf keinen Fall unterschätzen und gerade in den Risikogebieten dafür sorgen, dass man selbst und auch die eigenen Kinder einen guten Schutz in Form einer Zecken-Impfung besitzen. Die Folgen einer schweren FSME sind zu schwer abzusehen und man sollte deshalb keinerlei Risiko eingehen.
 


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