Zecken bei Hunden

Zecken bei Hunden (entfernen)

Hunde sind nicht nur die beliebtesten Haustiere, sondern auch die beliebtesten Wirte für Zecken aller Art. In Deutschland werden sie vor allem Opfer von gemeinem Holzbock und der braunen Hundezecke, die beide nicht nur auf fiese Art und Weise Blut saugen, sondern mit ihrem Speichel auch schlimme Krankheiten wie Borreliose übertragen können. Gerade deshalb ist es wichtig, einen Zeckenbiss schnell zu erkennen und darüber hinaus natürlich alles dafür zu tun, einen Zeckenbefall seines eigenen Hundes zu vermeiden.

Aus diesem Grund gibt es einige Dinge, die man

unbedingt beachten sollte, wenn man seinen Hund vor schlimmeren Folgen bewahren möchte. Zecken bei Hunden zu finden, ist zum Glück gar nicht so schwierig, wenn man sich die Mühe macht, das Fell seines treuen Vierbeiners regelmäßig zu durchsuchen, wenn der Racker durchs Unterholz oder durch hohes Gras getollt ist. Auf diese Weise kann man schnell und zuverlässig gegen Zecken vorgehen, zumal sie bis zu 2 Stunden nach dem Biss benötigen, bevor sie ihren krankheitsübertragenden Speichel absondern können. Wenn man sie also vorher mit einer entsprechenden Zange entfernt, hat man die Gefahr gebannt.

Zecken bei Hunden zu entfernen, ist mit einer entsprechenden Zange eigentlich kein Problem, denn man muss die Zecke lediglich am Kopf packen und aus dem Körper des Hundes herausdrehen. Auf diese Weise erreicht man, dass die Zecke in ihrem Todeskampf möglichst wenig Speichel absondert und dass das Ganze relativ schmerzarm
verläuft, so dass der Hund wenig leiden muss. Man sollte sich die Entfernung einmal von einem Tierarzt zeigen lassen, bevor man selbst Hand anlegt.

Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, dass man schnell erkennt, wenn der Hund gebissen wurde und beispielweise mit Borreliose angesteckt wurde. Mögliche Symptome sind hierbei Fieber, schlechter Allgemeinzustand und auch Bewegungsstörungen. Wer solche Beschwerden bei seinem Hund bemerkt und bei einer anschließenden Suche eine Zecke findet, sollte Alarm schlagen und dringend einen Tierarzt aufsuchen. Man kann Borreliose mit entsprechenden Antibiotika heilen, wobei diese ungefähr 14 Tage lang regelmäßig eingenommen werden müssen.

Zecken Beim Hund kann man jedoch auch auf andere Art und Weise vorbeugen, denn es gibt verschiedene Produkte, die man in das Fell und die Haut massiert und die Zecken davon abhalten, zuzubeißen. Hierbei sollte man jedoch darauf achten, etwas zu nehmen, dass der eigene Hund auch verträgt. Es kann vorkommen, dass man etwas suchen muss, bis man das passende Mittel gefunden hat. Ist dies jedoch geschafft, hat man einen recht zuverlässigen Schutz gegen die fiesen Zeckenbisse.

Im Großen und Ganzen gibt es also durchaus sinnvolle und wirksame Möglichkeiten, gegen Zecken bei Hunden vorzugehen, jedoch muss man zunächst die richtige Vorsorgemöglichkeit finden und natürlich lernen, auf die Hinweise seines Hundes zu hören. Gerade letzteres ist äußerst wichtig, um bei einer Infizierung des eigenen Hundes schnell reagieren zu können. Man kann die Infektionen behandeln, jedoch muss man sie dafür rechtzeitig erkennen. Zecken bei Hunden sind also durchaus ein Problem, dass man in den Griff bekommen kann, wenn man sich ein bisschen informiert und im Bedarfsfall schnell handelt und zum Tierarzt geht.