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Zeckenbiss – Schnell und richtig handeln |
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Gesundheit - Wissen für Hobbygärtner -
Zecken - Impfung, Zeckenbiss und Entfernung
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Zeckenbiss – Schnell und richtig handelnTrotz der besten Vorbereitung, dem Tragen von langen Socken, heller Kleidung und dem Vermeiden von nackten Hautstellen und dem Berühren von Gräsern und Sträuchern, kann man einen Zeckenbiss nicht immer vermeiden. Vor allem Kindern ist nicht zuzumuten, im Sommer nicht mehr über die Wiesen zu toben und durch das Gebüsch im Wald zu streifen. Auch die schützende Kleidung ist bei Kindern nicht immer durchzuführen. Wenn es also doch zu einem Zeckenbiss gekommen ist, sollte man schnell und richtig handeln und so bald wie möglich einen Arzt aufsuchen.
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title="Image" border="0" />Auch wer sich gegen FSME hat impfen lassen, muss unverzüglich zum Arzt. Die Impfung schützt gegen FSME, da dies nicht behandelbar ist; gegen die Borreliose ist keine Impfung sondern nur eine Behandlung mit Antibiotika möglich, die so bald wie möglich nach den ersten Krankheitszeichen erfolgen muss.
Die oberste Priorität hat das richtige Entfernen einer Zecke. Dabei sollte man auf Hausweisheiten, wie dem Aufbringen von Öl oder Petroleum verzichten. Dies ist völlig wirkungslos und kann ein späteres fachmännisches Entfernen schwierig machen. Eine Zecke wird sich nicht von sich aus lösen, nur weil ihr Öl oder Petroleum die Sauerstoffzufuhr abschneidet. Die Verbindung mit dem Wirt gibt der Zecke alles, was sie braucht. Außerdem besteht durch das Berühren und Einreiben der Zecke die Gefahr, dass Giftstoffe praktisch in den Wirtsorganismus „gequetscht“ werden können. Viele Menschen geben Nagellack oder Klebstoff auf die Zecke. Dies wird die Zecke zwar töten, doch genau dann steigert sich die Abgabe der krankheitserregenden Stoffe.
Eine Zecke sollte niemals mit der bloßen Hand entfernt werden. Die Gefahr, dass der Kopf der Zecke im Fleisch stecken bleibt und dort Entzündungen hervorruft, ist zu groß. Darüber hinaus wird bei der Entfernung durch die Hand zuviel Druck ausgeübt, man „quetscht“ sozusagen den Speichel der Zecke in den Blutkreislauf. Genau dieser Speichel, den die Zecke zum Betäuben der Bissstelle verwendet, überträgt die gefährlichen Krankheiten. Wer sich die Entfernung der Zecke selbst nicht zutraut, sollte dies in einer Apotheke, besser jedoch bei einem Arzt, durchführen lassen. Ein Arzt hat das notwendige Arbeitsmaterial und erkennt, ob der Kopf mit entfernt wurde. Viele Ärzte benutzen vor der Zeckenentfernung ein Mittel, mit dem die Zecke vereist wird. Dies soll die Abgabe des Speichels in menschlichen Organismus sofort stoppen; den Gebrauch einer Zeckenzange, Pinzette oder ähnliches ersetzt dieses Spray jedoch auf gar keinen Fall.
Der Arzt untersucht nach der Zeckenentfernung die Bissstelle und desinfiziert sie. Sollte die Zecke Borreliose-Erreger übertragen haben, wird dies relativ schnell durch eine Rötung deutlich. Vor allem wenn erste Anzeichen einer Grippe oder eine Rötung um den Biss bemerkt werden, sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Darüber hinaus wird ein Arzt in der Regel ca. 2 Monate nach dem Zeckenbiss eine Blutuntersuchung durchführen und auf Borreliose und FSME testen.
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