Zeckenhaken - Zecken adé bei Mensch und Tier?

Zeckenhaken - Zecken adé bei Mensch und Tier? Zecken lauern überall im GartenSobald die Sonne im Frühjahr wärmer wird, lauern sie wieder an Grashalmen und warten auf ihr Opfer. Zecken lassen sich einfach aus einer Höhe von bis zu 1,50 m auf ihren zukünftigen Wirt fallen, bohren sich in seine Haut und ernähren sich von seinem Blut. Eine Zecke in der Haut ist nicht nur lästig, sondern kann im schlimmsten Fall auch Krankheiten übertragen.

Mit ruhiger Hand die Zecke selbst

entfernen


Wohl dem, der auf seinen Wanderungen und Spaziergängen durch die heimische Natur einen Zeckenhaken dabei hat. Dieses praktische Werkzeug, das in jede Hosentasche passt, sieht mit seinen sechs Zentimetern wie ein Mini-Brecheisen aus. Zecken werden einfach, schmerzfrei und in einem Stück entfernt. Ist die Zecke lokalisiert, wird sie dicht über der Haut in den Schlitz des Zeckenhakens eingefädelt und mit einer Drehung und einem gleichzeitigen Zug rückstandslos entfernt. Es wird weder der Kopf abgerissen noch wird die Zecke gequetscht, was in den meisten Fällen ein Erbrechen des kleinen Blutsaugers auslöst, wodurch gefährliche Bakterien in den Blutkreislauf des Wirtes gelangen. Diese Bakterien können die Wunde entzünden oder gar Krankheiten wie Borreliose auslösen. Hat sich die Zecke auf dem Unterarm festgebissen, kann sich der Betroffene mit dem Zeckenhaken und einer ruhigen Hand das ungebetene Krabbeltier selbst entfernen. Befindet es sich an einer für ihn unzugänglichen Stelle wie am Hals oder im Haaransatz oder gar auf dem Kopf selbst, ist Hilfe nötig.

In wenigen Sekunden ist das Haustier ohne Zecke

Ist die
Entfernung beim Menschen denkbar einfach, so kann es bei unseren Haustieren manchmal etwas schwieriger zugehen. Hunde, die ihr Herrchen auf seinen Spaziergängen begleiten oder freilaufende Katzen, die durch ihr Revier streifen, sind bevorzugte Wirte. Regelmäßige Fellkontrolle durch den Tierhalter nach dem Ausgang sollte eine Routineaufgabe in den warmen Monaten sein. Wird ein kleiner, harter Knubbel in der Haut des Tieres erfühlt, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Zecke. Bei gehorsamen Hunden dürfte die Entfernung des Blutsaugers mit dem Zeckenhaken nur ein kleines Problem darstellen. Hunde lassen sich generell besser medizinisch versorgen als Katzen. Bei beiden Tieren wird das Fell gescheitelt, bis die Zecke freiliegt und gut sichtbar ist. Das Mini-Brecheisen wird flach auf die Haut des Tieres gelegt, die Zecke vorsichtig in den Spalt eingefädelt und mit einer fließenden Dreh- und Zugbewegung entfernt. Der ganze Vorgang dauert nur ein paar Sekunden. Ist die Katze störrisch, wird sie von einer anderen Person kurz auf den Arm genommen, während der Zeckenentferner beide Hände frei hat und sein Werk vollenden kann. Wehrt sich die Samtpfote heftig, wartet der zweibeinige Gefährte, bis sie tief schläft. Sie wird nichts von der Fellpflege merken.

Zecken im WaldSämtliche Warmblüter, die sich im Freien aufhalten, können von Zecken gebissen werden:
  • Mensch
  • Hund
  • Katze
  • Pferd
  • Kaninchen
  • Hase
Pferde halten in der Regel still und Kaninchen leisten bei der Zeckenentfernung auch keinen Widerstand. Ist die Zecke erfolgreich aus der Haut gezogen, muss sie getötet werden. Sie sorgt sonst für Nachwuchs, der im nächsten Jahr wieder Mensch und Tier befällt.

Kein

vorsorglicher Schutz


Der bekannte O'Tom Zeckenhaken ist überall erhältlich, wo es Tierbedarf zu kaufen gibt. Als Paar (für große und für kleine Zecken) kostet er etwa fünf bis acht Euro. Auch Tierärzte haben diesen nützlichen Zeckenentferner vorrätig.

Der Zeckenhaken bietet natürlich keinerlei vorsorglichen Schutz vor Zecken. Wer besonders seine Haustiere im Vorfeld vor den unangenehmen Blutsaugern schützen will, muss zu chemischen Mitteln greifen.