Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum)
Art/Familie: Strauch. Gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae)Pflegeaufwand: Gering
Blütezeit: April bis Mai mit reichlicher rosa-pinkfarbener Blüte. Danach Bildung von attraktiven essbaren BeerenBelaubung: Typische handtellerförmige kleine Blätter in mittelgrün
Wuchs: Strauchartig aufrecht. Wurzelt nicht ...
tief
Höhe: 100 bis 400cm
Standort: Sonnig. Gut durchlässiger humoser Boden
Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst. Oberkante des Wurzelballens oder der nackten Wurzel mindestens 5cm tiefer als Erdoberfläche setzen
Schnitt: Auslichtung nach der Blüte (siehe auch unten Rückschnitt)
Partner: Felsenbirne, Forsythie
Vermehrung: Stecklinge im Herbst oder Winter schneiden. Wurzeln leicht
Pflege: Düngung von März bis Juni alle 14 Tage oder alternativ Gabe von drei Monate wirkenden Langzeitdünger im zeitigen Frühjahr (siehe auch unten Düngung)
Überwinterung: Winterhart
Krankheiten/Probleme: Problemlos
Besonderheiten:
Wird auch Zierjohannisbeere genannt
Reiner Zierstrauch, daher viele Blüten aber nur wenige Früchte
Blüten sind bei Bienen und Schmetterlingen beliebt, Beeren bei Vögeln
Kommt aus Nordamerika
Rückschnitt
/>
Den üppigsten Flor bilden sie an ein- und zweijährigen Trieben. Ältere Triebe lassen in der Knospenbildung deutlich nach und senken sich unter ihrem Gewicht bogenförmig zu Boden. Um der Vergreisung entgegenzuwirken, werden ab dem 3. oder 4. Standjahr nach Pflanzung 1/3 der ältesten Triebe (gut an dunklerer Rinde und starken Verzweigungen erkennbar) bodeneben entfernt. Sind auch am alten Holz Schösslinge erkennbar die man nicht ganz entfernen möchte wird der alte Trieb bis auf den untersten Neutrieb (günstig stehende Verzweigung) entfernt.
Neutriebe werden nur eingekürzt wenn sie sehr lang oder schwach sind und nicht zu den anderen Trieben des Strauches passen
Düngung
Nach Juni sollte nicht mehr gedüngt werden, da die Nährstoffe das Wachstum neuer Triebe anregen die bis Wintereinbruch nicht mehr richtig verholzen können und bei Frost absterben. Daher im Frühjahr auch keinesfalls einen Langzweitdünger mit einer Wirkzeit von sechs Monaten benutzen. Manche Langzeitdünger haben eine Wirkung von drei Monaten, die sinnvoller sind
- Skabiose - Witwenblume (Scabiosa)
- Prachtscharte (Liatris spicata)
- Monilia-Spitzendürre und Fruchtfäule
- Eisenhut (Aconitum)
- Ballonblume (Platycodon grandiflorus)
- Rauhblatt-Aster (Aster novae-angliae)
- Pfahlrohr (Arundo donax)
- Küchenschelle - Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)
- Ochsenzunge (Anchusa azurea)
- Wildtrieb an Pflanzen, Rosen, Bäumen
Unsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!