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Bodenmüdigkeit

Als Bodenmüdigkeit bezeichnet man das Nachlassen des Bodenertrages. Eine Bodenmüdigkeit entsteht in der Regel dann, wenn eine Pflanzenart mehrere Jahre oder mehrmals im Jahr hintereinander auf dem gleichen Boden angebaut wurde.

Die Ursache einer Bodenmüdigkeit ist die Anreicherung ...



von schädlichen Stoffen. Aber mit der Zeit lassen sich auch immer mehr Schädlinge im Boden nieder und vermehren sich entsprechend, was letztlich auch zur Trägheit des Bodens beiträgt. Eine weitere Ursache von Bodenmüdigkeit kann aber auch der Entzug von Wasser und von Nährstoffen sein. Diese kann letztlich neutralisiert, bzw. wieder behoben werden, indem man eine andere Art von Pflanzen als die letzten Male in den Boden, der über eine Bodenmüdigkeit klagt, einpflanzt, bzw. entsprechend Samen einbringt.

Man spricht hier von einem so genannten Fruchtwechsel. Eine weitere Möglichkeit, die Bodenmüdigkeit zu beseitigen, ist die Bodendämpfung, wie auch die Bodendesinfektion, und zwar mit der Hilfe von chemischen Mitteln. Letztlich können diese beiden Methoden aus Kosten- aber auch aus Umweltgründen nicht immer durchgeführt werden.

Obstbauern und Baumschulen, also die Lobbyisten, die tagtäglich mit diesem Problem konfrontiert sind,  haben aus diesem Grund auch eine ganz klare Forderung an die Entwickler derartiger Mittel: Die Erprobung von biologischen Maßnahmen und die Entwicklung ...



von neuen Bekämpfungsmethoden.

Was nämlich letztlich für Obstbauer und Baumschulen ganz schön in die Kosten gehen kann, ist die Tatsache, dass eine Bodenmüdigkeit bereits schon nach dem einmaligen Anbau auftreten kann. Das Problem Bodenmüdigkeit ist im Übrigen kein regionales Problem Deutschlands oder Europas. Es besteht weltweit.



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