Was ist Direktsaat?
Glossar - D wie Düngung

Direktsaat

Unter dem Begriff Direktsaat versteht man die direkte Saat ins Beet. Die Anzucht der jungen Pflanzen, wie es in vielen Fällen üblich ist, entfällt bei dieser Art der Ausbringung ins Freiland.

Die Direktsaat bringt neben der Arbeits- und Zeitersparnis ebenfalls noch weitere Vorteile. Vor dem Aussäen muss allerdings der Boden gut vorbereitet werden. Die Auflockerung des Bodens ist ein Muss, jedoch sollte das richtige Maß gefunden werden. Das Saatgut muss in einen lockeren Boden eingebracht, damit es problemlos keimen und anwachsen kann.

Gleichzeitig ist aber darauf zu achten, dass kein direkter Kontakt mit den wasserführenden Schichten ...
des Bodens hergestellt wird. In dem Falle würde die Saat verfaulen und demzufolge nicht keimen können. Bei mancher Direktsaat wird nach dem Aussäen eine zusätzliche Schicht Reisig oder Stroh aufgelegt. Damit erhält das Saatgut einerseits Schutz vor Feuchtigkeit und andererseits wiederum Schutz vor Trockenheit.

Die Direktsaat wird oft aus ökonomischen Gründen in der Landwirtschaft angewandt. Hier stehen vor allen Dingen die Vorteile durch Zeit- und Arbeitsersparnis im Vordergrund. Somit erhöht ein Landwirt durch den Einsatz der Direktsaat dauerhaft seine Produktivität.

Nicht außer Acht zu lassen ist auch der Aspekt des Umweltschutzes. In der Landwirtschaft wird die Direktsaat ohne vorherige Bearbeitung des Bodens durchgeführt. Durch dieses Vorgehen gelangen keine chemischen Mittel in den Boden.
 

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