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Eisen „Ich möchte keinen Spinat essen“, dass mussten und müssen sich viele Mütter immer wieder von Ihren Kindern anhören. Oft half dabei nicht einmal die Zeichentrickserie Popeye, um die Kinder zum Spinatessen zu bewegen. Und die Jugendlichen mit Mineral- und Vitaminmangel zum Essen zu überreden, wird ein erfolgloses Unfangen bleiben. Trotzdem hat Spinat einen vergleichbaren Anteil von Eisen, im Gegensatz zu der früheren Meinung, dass Spinat den größten Eisenanteil aller Gemüsesorten hätte.
Und sind wir schon bei Kindern, schlage ich mal einen Spagat zu einer Bekannten Werbung früherer Jahre im Fernsehen. Wer kennt noch die Schoko-Aufstrich
Werbung, in der ein kleiner Junge immer sagte, „ Ich will kein Eisen essen“. Natürlich braucht niemand an einem Eisennägel lutschen um sich mit der notwendigen Menge Eisen einzudecken und es geht auch ohne Spinat. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil im Blut. Es kommt im Hämoglobin vor, einem roten Blutfarbstoff. Die Hauptaufgabe von Hämoglobin besteht darin, Sauerstoff zu binden, zu transportieren und an der richtigen Stelle abzugeben. Sauerstoffhaltiges Hämoglobin, dann Oxy – Hämoglobin genannt, geht von dunklen ins helle Rotes Blut über, erkennt einen Sauerstoffmangel n den Geweben gibt es wieder ab, nimmt danach das CO2 auf und führt es ab. Der Blut pH-Wert hängt ebenfalls vom Hämoglobin ab. Der Mangel an Eisen ist eigentlich sehr leicht festzustellen. Menschen, die trotz genügend Schlaf immer Müde sind und sich außerdem leicht erkälten, sollen den Weg zum Art finden, um in einer Blutuntersuchung ihren Eisenanteil zu messen. Leider ist in der heutigen Fleischkrise die Einnahme von Eisen über Innereien von Schlachttieren problematisch. Darum weiche ich im Moment auf Blattgemüse und Hülsenfrüchte aus. Eigelb und Vollkornprodukte enthalten ebenfalls Eisen. Und wer es schafft, dass seine Kinder regelmäßig Spinat essen, hat eine Sorge weniger für eine Gesunde Ernährung.
von Volker Pratsch |