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Eisheilige

Die Eisheiligen sind eine meteorologische Erscheinung. Sie treten Mitte Mai auf und bescheren noch einmal erhebliche Temperaturrückgänge, zum Teil mit Frösten. Eisheilige treten um den 11. bis 15. Mai auf. Der Zeitraum ist von Norden nach Süden verschieden.  




/>Für den Garten haben die Eisheiligen eine große Bedeutung. Bereits seit dem Beginn der Landwirtschaft war dieses Datum allen Bauern bekannt und gefürchtet. Vor den Eisheiligen wurden die Felder nicht bestellt und das Vieh nicht auf die Weide getrieben. Diese Bedeutung haben die Eisheiligen heute ebenfalls noch, wenn auch in abgeschwächter Form.

Pflanzen, die gegen Frost empfindlich sind, junge Gemüsepflanzen und Sommerblumen werden traditionell erst nach den Eisheiligen gepflanzt. Kübelpflanzen stellt man ebenfalls erst nach dem Durchzug der Eisheiligen hinaus.

Aufgrund der in den letzten Jahren andauernden Klimaerwärmung haben die Eisheiligen längst nicht mehr die dramatischen Auswirkungen wie vor einigen Jahrzehnten. Ein guter Gärtner hat allerdings das Datum der Eisheiligen immer im Hinterkopf und hält sich daran.

Ob und welchen Einfluss die Eisheiligen auf die Gartenpflanzen haben, hängt von der jeweiligen Pflanzenart ab. Es gibt zum Beispiel auch das andere Extrem: Pflanzen, die Frost benötigen, um überhaupt keimen zu können. Weiterhin kann ...



man bereits ausgesetzte Pflanzen oder Samen durch geeignete Hilfsmittel gut gegen Frost schützen.



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