Heißrotte
Der Begriff Heißrotte erklärt sich nahezu von selbst. Hierbei handelt es sich um einen Vorgang der Verrottung (Verrottung = langsame Zersetzung) von Pflanzenresten. Während die Pflanzenreste verrotten, kann es sein, dass durch diesen Vorgang eine sehr hohe Wärme entsteht./>
Nicht selten ist es so, dass hierbei Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius entstehen. Diese sind demnach nicht zu verachten. Viele Gartenfreunde haben sich im Laufe der Jahre einen Komposthaufen (von vielen Menschen auch Misthaufen genannt) angelegt, auf dem verschiedene Pflanzenreste verrotten können. Dies geschieht mit Hilfe verschiedener Mikroorganismen und kleinen Tieren, beispielsweise Regenwürmer. Auch auf einem Komposthaufen können dementsprechend hohe Temperaturen herrschen, die nicht zu unterschätzen sind.
Durch die Heißrotte, die die Pflanzenreste zersetzt, haben Gärtner allerdings einen großen Vorteil: Sobald die Pflanzenreste verrottet sind, können sie wieder verwendet werden, und zwar als eine Art natürlicher Dünger. Sie enthalten viele für bestehende Pflanzen wichtige Nährstoffe und können demnach dafür sorgen, dass die Pflanzen nur so sprießen und zum Teil wieder sehr viele und gute Früchte tragen.
Wer plant, Pflanzenreste mit Hilfe der Heißrotte zersetzen zu lassen, der sollte sich hierfür einen Platz im Freien aussuchen. Es muss für diesen Vorgang ein gewisser ...
Sauerstoffanteil vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, so kann eine Fäulnis auftreten, die mit unangenehmen Gerüchen verbunden ist. Dieses Erlebnis sollte man auf alle Fälle vermeiden, denn Fäulnis kann wirklich sehr lästig werden.
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