Die Klimazonen in Deutschland
Deutschland gehört zur gemäßigten Klimazone. Allerdings lässt sich kein einheitliches Klima für Deutschland festlegen, da die unterschiedlichen Regionen jeweils ein anderes Klima aufweisen. So findet man beispielsweise im Süden Deutschlands stärker Klimaschwankungen. Das bedeutet heiße Sommer und im Winter viel Schnee. Im Norden hingegen liegen die Temperaturen ...etwas niedriger oder werden aufgrund des Windes als kühler eingestuft oder wahrgenommen.
In den letzten Jahren häufen sich jedoch Klimaveränderungen recht stark. Es gibt in einigen Regionen nur noch selten Schnee, es ist sehr viel milder im Winter als noch vor etwa 20 Jahren und die Sommer werden von Jahr zu Jahr heißer. Der Grund dafür ist die sogenannte Westwindzirkulation über dem Nordatlantik.
Wie beeinflussen die Klimazonen die Pflanzenwelt
Das trockene Klima in der Region um Brandenburg hat sich in Richtung Norden und Nordwesten ausgedehnt, was für die Land- und Forstwirtschaft einige Veränderungen mit sich brachte und immer noch bringt. Selbst der Hobbygärtner muss in dieser Region umdenken und hauptsächlich Pflanzen anbauen, die besser mit der Trockenheit ...
umgehen können. Ansonsten hilft dann wohl nur noch ein regelmäßiges Bewässern.
Die Klimazonen sind maßgebend für das Gedeihen und Wachsen jeder einzelnen Pflanze. So werden Sie zum Beispiel exotische Pflanzen oder Blumen eher selten in den nördlichen Regionen anfinden, denn diese bevorzugen in der Regel ein feucht-warmes Klima. Jede Pflanze stellt andere Ansprüche an das Klima. So liegt es zum Beispiel an der Bodentemperatur, an der Niederschlagsmenge, am Wind oder an den Luftverhältnissen, ob eine Pflanze optimal gedeiht, und können ihr Wachstum entweder positiv oder gar negativ beeinflussen.
So kann man die Klimazonen ein wenig umgehen
Selbst wenn das Klima in Deutschland nicht für alle Pflanzenarten geeignet ist, so kann man dieses durch die geschickte Wahl des richtigen Pflanzplatzes umgehen. Daher ist gut zu wissen, dass Gebäudewinkel, Mauern oder Hecken windempfindliche Pflanzen vor Wind schützen können. Zudem erwärmen sich Mauern schneller und geben die Wärme an die Pflanze weiter. Sollen die Pflanzen eher im Schatten stehen, dann eignen sich hohe Bäume und Sträucher als Schattenspender.
Allerdings ist bei diesem Pflanzplatz darauf zu achten, dass die Bäume den anderen Pflanzen die Nährstoffe und das Wasser entziehen. Wer über einen Teich im Garten oder über einen kleineren Hang verfügt, kann diese ideal als Platz für Sonnen begierige Pflanzen wählen. Wer jedoch im Norden zu Hause ist, wird schnell erkennen, dass aufgrund der eher windigen Region, vorrangig robuste Pflanzen wachsen.
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