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Richtig lüften - im Winter & Sommer

Neue Energiesparverordnungen verlangen verbesserte Gebäudedämmung und isolierte Fenster, damit beim Heizen möglichst wenig Wärme verloren geht.

fenster-alu_flVom Energiesparen profitiert schließlich nicht nur die Umwelt, sondern auch der eigene Geldbeutel wird geschont, zumal ...



die Preise für Öl, Gas und Strom in den letzten Jahren in astronomische Höhen geklettert sind.

Je mehr Wert jedoch auf Wärmedämmung gelegt wird, desto mehr gewinnt das richtige Lüften an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur darum, vorhandenes Kohlendioxid mit frischem Sauerstoff zu ersetzen, sondern auch um die Sicherstellung von einer Raumluftfeuchtigkeit unterhalb von 55 % , damit Schimmelbefall an den Wänden vermieden wird. Jeder Mensch gibt mit dem Atmen und durch das Schwitzen Wasser an seine Umgebung ab. Man geht bei drei Personen sogar von etwa acht Litern pro Tag aus, die in die Wohnungsluft gelangen, entstehender Wasserdampf beim Kochen und beim Duschen inklusive. Alleine mit dem Atmen gibt ein Mensch täglich mehr als einen Liter Wasser ...



an die Luft ab. Diese Mengenangaben veranschaulichen deutlich, wie wichtig richtiges Lüften tatsächlich ist. Schimmelsporen gedeihen oftmals bereits an Wänden, denen man eine zu hohe Feuchtigkeit noch gar nicht ansieht. Bei aufgetretenem Schimmelpilz helfen nur noch spezielle Anti-Schimmel-Mittel und eine Renovierung der betroffenen Wände. Damit es gar nicht so weit kommt, muss ein  regelmäßiger Luftaustausch in der kompletten Wohnung garantiert sein, sowie beim Kochen stets die Dunstabzugshaube angeschaltet und beim Duschen die Tür vom Badezimmer geschlossen sein.

Richtig lüften im Winter

Stoßlüften ist wesentlich effektiver, als gekippte Fenster über einen längeren Zeitraum. Wichtig dabei ist, dass die Wände und die Möbel nicht auskühlen. Denn dann wäre ein erhöhter Energiebedarf nötig, um sie wieder zu erwärmen. Damit ein möglichst kompletter Luftaustausch zustande kommt, sollte nach Möglichkeit ein kurzer Durchzug herrschen. Deshalb am besten auch gleich die Türen aufmachen. Vier mal am Tag zwischen fünf und zehn Minuten kann als Anhaltspunkt dienen, auch wenn draußen Niederschlag fällt. Anders als man meinen könnte, gelangt bei Regen oder Schnee keine zusätzliche Feuchtigkeit in die Räume, es ist sogar so, dass die kalte Luft beim Erwärmen die Feuchtigkeit in der Wohnung aufnimmt.

Richtig lüften im Sommer

Auch im Sommer ist kurzes, aber gründliches Lüften besser, nur dann ist die Tageszeit entscheidend. Die Abend- und die frühen Morgenstunden sind ideal, dann ist es draußen kühler. Wenn tagsüber die sehr warme Luft in die Wohnung gelangt und auf Wände trifft, die kühler sind, bildet  sich Kondenswasser. Also am besten tagsüber für ausreichend Schattierung sorgen, dass die Zimmertemperatur gemäßigt bleibt und richtig lüften, wenn es draußen abkühlt. Wer diese Tipps beherzigt und noch dafür sorgt, dass im Bad nach dem Duschen per Ventilator oder mittels Fenster feuchte Luft gleich abziehen kann, sollte in seiner Wohnung keine Probleme mit Schimmelbefall bekommen. Außerdem fördert Frischluft die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für ein besseres Denkvermögen.



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