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Mädesüß (Filipendula rubra)

Art/Familie: Staude. Gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Pflegeaufwand:

Blütezeit: Juli bis August mit kleinen Blüten in lockeren tellerförmigen Doldenripsen sitzend in weiß, rosa oder rot mit angenehmen Duft. Nach der Blüte werden bräunliche dekorative Fruchtstände gebildet

Belaubung: Handförmig geteilte, dunkelgrüne, runzlige und am Rand ...



gesägte Blätter

Wuchs: Locker aufrechter, horstartiger Wuchs

Höhe: Je nach Sorte 30 bis 150cm

Standort: Sonnig bis halbschattig, gerne am Teichrand. Nährstoffreicher, lehmiger und feuchter Boden, gedeiht auch in Sumpfzone. Echtes Mädesüß benötigt trockenen Boden

Pflanzzeit: Kann im Frühjahr auch ausgesät werden

Schnitt: Bodennah im Frühjahr

Partner: Solitärstaude

Vermehrung: Im Frühjahr teilen oder von Frühjahr bis Sommer über Stecklinge vermehren

Pflege: Außer bei Echtes Mädesüß sollte der Boden nicht austrocknen

Überwinterung: Winterhart

Krankheiten/Probleme: Problemlos

Besonderheiten:

Wird auch Spierstaude genannt
Kommt aus Nordamerika, wo sie als Queen of the Prairie - Königin der Prärie bekannt ist
Früher war eher die Art Filipendula ulmaria bekannt

Arten




/>Echtes Mädesüß - Knolliges Mädesüß (Filipendula vulgaris)
Höhe 40cm. Benötigt voll sonnigen Standort, gerne zwischen sich aufheizenden Steinen, und trockenen Boden. Sehr gute Schnittblume
Japanisches Mädesüß (Filipendula purpurea)
Höhe 90-100cm, 40-50cm breit. Blüht im Hochsommer mit großen flaumigen Trugdolden bestehend aus kleinen Blüten in rot, rosa oder weiß. Bevorzugt leichten, durchlässigen, leicht alkalischen Boden

Sorten

`Nana: Wird nur 30cm hoch und wächst sehr kompakt mit tiefroten Blüten
`Plena: Echtes Mädesüß. Große Blütenstände mit weißen gefüllten Blüten
`Venusta: Erreichte eine Höhe von ca. 130cm. Bezaubert mit einer Vielzahl an rosaroten Blütenrispen und kann gut als Sichtschutz dienen

Namensgebung

Das deutsche Wort Mädesüß kommt eigentlich aus dem schwedischen, da es sich von dem Wort mjöd ableitet, in Deutschland als Met bekannt. Früher wurden nämlich die Blüten des Echten Mädesüß als Süßmittel für Met genutzt.



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